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Alexander Wehrle ist Geschäftsführer des 1. FC Köln
Alexander Wehrle ist Geschäftsführer des 1. FC Köln © Imago
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Der 1. FC Köln erhält eine Bürgschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Klub sichert sich wie andere Bundesligisten so inmitten der Coronakrise wirtschaftlich ab.

Auch der Bundesligist 1. FC Köln erhält eine Bürgschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und sichert sich damit inmitten der Coronakrise wirtschaftlich ab.

Der Klub nimmt bei seiner Hausbank Sparkasse KölnBonn ein Darlehen in Höhe von 20 Millionen Euro mit einer Laufzeit von sechs Jahren auf, dieses wird durch die Landesbürgschaft abgesichert.

Der Profi-Fußball leidet seit März 2020 wie viele Gesellschaftsbereiche an den Einschnitten durch die Pandemie, der FC etwa beklagt Einnahmeausfällen in Höhe von nahezu 65 Millionen Euro.

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Schalke und Bremen ebenfalls mit Landesbürgschaft

Auch Schalke 04 und Werder Bremen hatten schon von der Möglichkeit einer Landesbürgschaft Gebrauch gemacht, der VfB Stuttgart geht mit einem KfW-Kredit einen ähnlichen Weg.

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"Wir stemmen uns mit aller Kraft gegen die Auswirkungen der Pandemie", sagte Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle: "Dabei haben wir die Effekte der Krise zunächst mit eigenen Maßnahmen aufgefangen. Mit Blick auf die Unwägbarkeiten der nächsten Saison haben wir uns ganz bewusst erst jetzt für ein solches Darlehen entschieden."

Der Klub bringe neben der Bürgschaft "noch weitere, eigene Sicherheiten ein. Wir sind uns der zusätzlichen Verantwortung durch die Bürgschaft bewusst und werden das Darlehen selbstverständlich in voller Höhe zurückzahlen."

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