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München - Der Transfer von Fabio Blanco war für Eintracht Frankfurt ein echter Coup. Die Hessen haben sich gegen namhafte Konkurrenz durchgesetzt. Doch wie ist das gelungen?

Eintracht Frankfurt musste wochenlang bangen, ob der Transfer von Fabio Blanco über die Bühne gehen würde.

Das große Talent des FC Valencia wurde nach SPORT1-Informationen von vielen europäischen Spitzenklubs gejagt. Real Madrid, FC Barcelona, Real Sociedad San Sebastian, Juventus Turin, Inter Mailand oder Olympique Marseille buhlten um den 17-Jährigen, der auch ohne Profieinsatz bereits zu den ganz heißen Aktien auf dem Markt gehört.

Blanco-Transfer ist eng mit Ben Manga verbunden

Doch am Ende setzte sich die Eintracht durch. Die Eltern und Blanco selbst nahmen sich bei der Entscheidung, die erst am vergangenen Wochenende getroffen wurde, ganz viel Zeit. Dann aber ging der Daumen hoch, der Wechsel nach Frankfurt wurde am Montagvormittag offiziell verkündet.

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Dieser Transfer ist eng mit dem Namen Ben Manga verbunden. Der vom Chefscout zum Direktor Profifußball aufgestiegene Manga hat Blanco nach SPORT1-Informationen schon vor über einem Jahr angefangen, den Offensivmann intensiv zu beobachten. (Frankfurt vertraut Ben Manga)

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Im Gegensatz zu Borussia Dortmund oder dem FC Bayern, die auch mehrmals hinsahen, aber nicht konkret verhandelten, hat sich Manga sofort in dieser Personalie festgebissen. Er wollte den Flügelspieler, der auf beiden Außenbahnen agieren kann, mit Antrittsschnelligkeit glänzt und auch in der Arbeit gegen den Ball überzeugt, unbedingt in die Mainmetropole holen.

Spitzenklubs aus dem Ausland ausgestochen

Doch wie konnte Manga die vielen Spitzenklubs ausstechen?

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"Fabio Blanco war von einigen Topvereinen Europas stark umworben, doch letztendlich hat die gute Perspektive hier in Frankfurt den Ausschlag gegeben", sagte er in der Pressemitteilung. Die Eintracht hat mit Blanco nach SPORT1-Informationen einen klaren Plan, sie konnten ihn inhaltlich von sich überzeugen.

Der Vertrag ist bewusst auf zwei Jahre angelegt mit einer Option auf Verlängerung. Die Dauer ist allerdings nicht bekannt.

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Der Grund aus Sicht des Spielers ist klar, diese Zusammenarbeit soll sofort fruchten. Blanco will nach SPORT1-Informationen keinen Umweg über Leihgeschäfte gehen, sondern sich auf Anhieb in der Bundesliga durchsetzen. Er zählt neben Ferran Torres (Manchester City) und Pedri (FC Barcelona), die ebenfalls von der Berateragentur LEADERBROCK betreut werden, zu den verheißungsvollsten spanischen Talenten.

Geht Eintracht den BVB-Weg?

Die Eintracht geht damit in gewisser Weise den Weg von Borussia Dortmund. Der BVB kauft bei Jude Bellingham oder Jadon Sancho zwar (noch) in einer anderen Kategorie ein. Doch die Hessen schauen ebenfalls europaweit nach Talenten und tauchen nach Perlen.

Neben Fabio Blanco kommt auch Ali Akman aus der zweiten türkischen Liga, zudem kehren Rodrigo Zalazar (St. Pauli) und Dejan Joveljic (Wolfsberger AC) zurück.

Der Aspekt der Erfahrung wird durch einen etwas jugendlicheren Touch ersetzt. Mit Blanco wird zudem eine Position besetzt, die in den vergangenen Jahren nicht geschlossen wurde. Der rechte offensive Flügel hatte nicht die Klasse zu verzeichnen wie die linke Seite mit Filip Kostic.

Dies soll sich mit dem Juwel Blanco, der neben Spanisch auch Englisch spricht, zukünftig ändern.

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