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Bayer 04 Leverkusen v AS Monaco FC - UEFA Champions League
Bayer 04 Leverkusen v AS Monaco FC - UEFA Champions League © Getty Images
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Leverkusen - Leverkusen ist erstmals unbesiegt durch die Gruppenphase der Champions League marschiert. Gelacht wurde bei der Werkself aber aus einem anderen Grund.

Roger Schmidt weigerte sich hartnäckig, die Realität anzuerkennen.

"Beim Elfmeter gibt es nur zwei Möglichkeiten: Drin oder nicht drin. Von daher ist der Fluch besiegt", sagte der Trainer von Bayer Leverkusen nach dem 3:0 (1:0) seiner Mannschaft zum Abschluss der Gruppenphase in der Champions League gegen AS Monaco. Und lachte.

Es war der dritte Treffer der Werkself, den Schmidt da etwas eigenwillig interpretierte. In der 82. Minute verschoss der Brasilianer Wendell Bayers fünften Strafstoß in Serie, doch von der Latte prallte der Ball an den Rücken des guten AS-Ersatztorwarts Morgan De Sanctis und von dort ins Tor. Die UEFA entschied anschließend zu Recht auf Eigentor.

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Weh tat die skurrile Szene am Ende keinem: Im Achtelfinale waren ohnehin schon beide Teams.

Elfmeter belustigt Bayer

"Wir haben alle auf der Bank gelacht", erklärte der kurz zuvor ausgewechselte Nationalspieler Julian Brandt, der das 2:0 (48.) erzielt hatte. Wladlen Jurtschenko hatte bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause Bayer mit einem Traumtor in den Winkel (30.) auf die Siegerstraße geschossen.

Gesprochen wurde nach dem Abpfiff aber einmal mehr über die Elfmeter-Phobie, die durch den peinlichen Kullerball von Javier Chicharito Hernandez am Wochenende zuvor gegen den SC Freiburg (1:1) richtig Fahrt aufgenommen hatte und zum Running Gag geworden war.

Bayer-Boss Michael Schade sah es so: "Man muss den Gegner erst mal bei einem Elfer zum Eigentor zwingen. Wir sind wieder auf gutem Wege, Elfer zu verwandeln." Ersatztorwart Ramazan Öczan ergänzte: "Hauptsache das Netz zappelt."  

Negativlauf beendet

Dass Bayer nach zuvor vier Pflichtspielen ohne Sieg gegen Monaco mal wieder als Sieger den Platz verlassen konnte, werteten die Bayer-Profis als Wende zum Besseren. "Wir haben gezeigt, dass wir wieder auf dem richtigen Weg sind. Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert, aber das war ein wichtiges Spiel für unser Selbstbewusstsein", konstatierte Brandt.  

Und Hakan Calhanoglu meinte: "Aus dem Spiel können wir eine Menge für Sonntag mitnehmen." Der türkische Nationalspieler fügte ebenso wie seine Kollegen hinzu, dass man sich erst nach dem kommenden Bundesliga-Duell bei Schalke 04 (So. ab 17.30 in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) mit dem möglichen Achtelfinal-Gegner in der Champions League beschäftigen werde.

"Das können wir sowieso nicht beeinflussen. Deshalb nehmen wir es so, wie es kommt", sagte sein Coach Schmidt vor der Auslosung am Montag (ab 11.45 Uhr im LIVETICKER).

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