Cooler Lupfer! So schießt Liverpools Salah City raus
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München und Manchester - Leroy Sane von Manchester City erzielt gegen den FC Liverpool ein Tor, das vom Unparteiischen nicht anerkannt wird - ein Fehler des Schiedsrichter-Gespanns.

Offensivmann Leroy Sane von Manchester City hat mit seinem nicht gegebenen Tor zum 2:0 gegen den FC Liverpool im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League für mächtig Verwirrung gesorgt.

Sane staubte in der 42. Minute vor dem Reds-Gehäuse ab und erzielte vermeintlich das zweite Tor für das Team von Trainer Pep Guardiola. 

Doch der spanische Schiedsrichter Antonio Lahoz und seine Assistenten entschieden auf Abseits - zu Unrecht, wie spätestens die Wiederholung zeigte.

Sane-Tor hätte zählen müssen

Denn zwar war Sane der Torlinie in der strittigen Situation näher als Liverpool-Keeper Loris Karius und nur noch ein Verteidiger der Reds hinter Sane und dem Ball - dieser sprang aber von James Milner in Richtung Tor und nicht von einem City-Spieler. So hatte es offenbar das Schiedsrichter-Gespann wahrgenommen.

Wäre der Ball von einem Manchester-Akteur gekommen, hätte in der Tat eine Abseitsposition vorgelegen. So sprach unter anderem der Sky-Kommentator zunächst von einer korrekten Entscheidung. Erst nach genauerer Analyse der Bilder korrigierte der Sender seine Analyse und erklärte das Tor für eigentlich regulär.

Die Schiedsrichter-Experten von Collinas Erben erklärten die Situation so: "Flanke in den Liverpooler Strafraum, dabei ist niemand im Abseits. Karius (Liverpool) schlägt den Ball weg, trifft Milner (ebenfalls Liverpool), von dort kommt der Ball zu Sane (City). In der gesamten Situation gab es ganz einfach kein Abseits."

Für die Situation ist es trotz teilweise anderslautender Aussagen in den sozialen Netzwerken vollkommen unerheblich, ob Milner den Ball unbewusst oder bewusst zu Sane verlängerte - weil das Spielgerät eben schon zuvor von einem Mitspieler zu ihm kam.

So war der Ärger der Citizens durchaus verständlich, die in der Halbzeitpause energisch beim spanischen Schiedsrichter-Gespann reklamierten. City-Trainer Pep Guardiola musste infolge der Proteste sogar auf die Tribüne.

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