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München - Borussia Dortmund bleibt gegen Monaco im sechsten Gruppenspiel zum fünften Mal ohne Gegentor - und stellt damit einen neuen Rekord in der Königsklasse auf.

Borussia Dortmund hat in der Gruppenphase der Champions League einen neuen Rekord aufgestellt. Fünf Mal zu Null - das hatte vor dem BVB zuvor noch keine deutsche Mannschaft in der Königsklasse geschafft.

Am Dienstag bekam AS Monaco beim 2:0-Erfolg die neue Stärke der Borussia zu spüren. Der neue Trainer Lucien Favre hat es mit harter Arbeit geschafft, die in den letzten Jahren oft zu anfällige Defensive endlich sattelfest zu machen.  

Sebastian Kehl lobt die Arbeit des neuen Trainers in den höchsten Tönen. "Wir haben zuletzt häufiger betont, wie wichtig die Defensive ist, wie stark wir seit dem Sommer daran gearbeitet haben, wie stark der Fokus im Training darauf ist. Das zahlt sich aus", erklärte der Leiter der Lizenzspielerabteilung: "Die Abläufe funktionieren sehr, sehr gut. Wir stehen sehr kompakt und lassen wenig zu."

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Nur Atletico trifft gegen den BVB

Nur im Rückspiel bei Atletico Madrid kassierte der BVB zwei Treffer durch Saul Niguez und Antoine Griezmann. Ansonsten hielt sich die Borussia beim 4:0 gegen Madrid, 1:0 und 0:0 gegen Brügge sowie 2:0 und 3:0 gegen Monaco schadlos. Keine Mannschaft in der aktuellen Königsklassen-Saison hat weniger Treffer kassiert als Dortmund.

Die Veränderungen zur vergangenen Saison sind deutlich zu sehen. Dabei spielt es auch keine Rolle, wen Favre in der Defensive einsetzt. Egal, ob Ömer Toprak, Dan-Axel Zagadou, Manuel Akanji oder Abdou Diallo verteidigen, egal ob Roman Bürki im Tor steht oder Marwin Hitz.

"Sie finden meistens eine gute Lösung", lobte Torhüter Roman Bürki seine Innenverteidiger Manuel Akanji und Abdou Diallo nach dem 2:1-Sieg im Revierderby bei Schalke 04. Der Lohn: Mit 36 Punkten nach 14 Spielen stehen die Dortmunder auch in der Bundesliga so gut da wie seit dem Meisterjahr 2010/11 (37) nicht mehr.

Zudem haben die beiden Neuzugänge Thomas Delaney und Axel Witsel prächtig eingeschlagen. Das Duo arbeitet nicht nur viel nach vorne, sondern sichert auch die Defensive.

Kehl verweist noch auf einen weiteren Grund für die neue Dortmunder Stärke: "Dass wir nach vorne immer gefährlich sein können, haben wir oft genug bewiesen. Aber Grundlage für alles ist die Bereitschaft von allen, nach hinten zu arbeiten."

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Watzke schwärmt vom neuen BVB

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke gerät angesichts der neuen Borussia ins Schwärmen. "Wir brauchen uns nicht selbst feiern, aber im Moment ist alles traumhaft", frohlockte Watzke. Den zwar nicht glanzvollen, aber souveränen Auftritt der Reservisten in Monaco wertete der Vereinschef als Indiz für die gewachsene Schlagkraft der Borussia: "Man hat gesehen, dass auch der zweite Anzug passt. Das ist sicher im Moment eine Stärke, dass wir so eine große Breite haben."

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Da passt es auch ins Bild, dass Ex-Kapitän Marcel Schmelzer nach längerer Verletzungspause gegen Monaco ein gelungenes Comeback in der Defensive feierte.

"Nach fast zwei Monaten Pause war es sehr anstrengend heute. Aber es war auch ein sehr schönes Gefühl", freute sich der Linksverteidiger: "Ein Riesenkompliment an alle, die heute auf dem Platz standen. Das lässt uns in diesem Jahr richtig gut aussehen."

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