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Madrid - Nach dem Champions-League-Triumph lobt Liverpool-Coach Jürgen Klopp vor allem seinen Keeper. Mohamed Salah spricht über den großen Druck vor dem Finale. Die Stimmen.

Der FC Liverpool hat sich zum sechsten Mal den begehrtesten Pokal auf europäischer Ebene gesichert. 

Die Elf von Jürgen Klopp setzte sich im englischen Finale von Madrid verdientermaßen mit 2:0 gegen Tottenham Hotspur durch. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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Jürgen Klopp (Trainer FC Liverpool): "Wir haben es lange genug versucht. Ich bin super glücklich und stolz, dass es heute geklappt hat. Diese Mannschaft ist eine außergewöhnliche, eine erwachsene Truppe. Meine Mannschaft hat schon bessere Finals gespielt, aber nicht gewonnen. Beide Mannschaften haben heute nicht toll Fußball gespielt, wir können beide besser kicken. Beide haben Nerven gezeigt." 

... über die Bedeutung des Titels: "Das ist natürlich unendlich wichtig, für den Klub, für die Fans. Für mich persönlich gar nicht so. Ich freue mich für die anderen, für meine Familie. Wenn wir verloren haben, hat meine Familie mehr darunter gelitten. Es ist echt mal was anderes, mit einer Goldmedaille in den Urlaub zu fahren und ich bin froh, dass ich meiner Frau die Medaille schenken kann."

Im Interview mit dem früheren Bundesliga-Star Jan Åge Fjørtoft legt Klopp im norwegischen TV nach. "Es gibt immer ein paar Leute, die sagen dir: Yeah, aber du hast ja nie gewonnen", sagt Klopp und wandelt plötzlich sogar einen 90er-Jahre-Hit um: "Let's talk about six, Baby!" Klopp meint den sechsten Titel in Europas Königsklasse für Liverpool.

... über Torhüter Alisson Becker: "Und dann hast du Ali. Wir haben nur ein Problem: Die schwierigen Dinge sehen so leicht aus bei ihm, deshalb bekommt er nicht so viel Lob ab. Ich habe ihm fast den Rücken gebrochen, so sehr habe ich ihn gedrückt. Die letzten zehn Minuten hat Tottenham eigentlich nur noch aufs Tor geschossen."

Salah lobt Klopp

Mohamed Salah (FC Liverpool): "Das ist total verrückt, die Champions League zu gewinnen. Letztes Jahr gab es die Entscheidung, dieses Jahr mussten wir uns zurückkämpfen. Und jetzt sind wir hier. Jeder hat erwartet, dass wir die Champions League gewinnen. Deswegen gab es so viel Druck. Ich freue mich für Klopp, weil er ein paar Finals verloren hat. Er ist ein toller Coach."

Divock Origi (FC Liverpool): "Jetzt stehen wir hier, haben den Titel gewonnen, und ich habe das Tor erzielt. Genau dafür spielen wir Fußball. Wir hatten einen starken Gegner, aber wir waren auch selbst stark." (Spielplan und Ergebnisse)

Joel Matip (FC Liverpool): "Das ist ein geiler Moment, darauf hat man ein Jahr lang hingearbeitet. Ich weiß nicht, was passiert, aber heute wird keiner ein Auge zukriegen. Wir waren zusammen gut und deshalb haben wir verdient gewonnen."

Pochettino hadert mit frühem Elfer

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Mauricio Pochettino (Trainer Tottenham Hotspur): "Es ist nicht einfach, jetzt zu sprechen - wir sind alle sehr enttäuscht, aber ich bin sehr stolz auf meine Spieler. Im Finale geht es nicht darum, gut zu spielen. Es geht darum, dass du gewinnst. Nach 20 Sekunden einen Elfmeter gegen dich zu bekommen, das steckst du nicht so leicht weg." 

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