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Moskau - Der FC Bayern bleibt in der Champions League in der Erfolgsspur. Der Sieg bei Lokomotive Moskau ist allerdings ein hartes Stück Arbeit.

Kraftakt statt Spaziergang!

Der FC Bayern München hat in der Champions League das nächste Erfolgserlebnis gefeiert. Beim 2:1 (1:0)-Sieg bei Lokomotive Moskau hatte das Team von Hansi Flick allerdings deutlich mehr Mühe als erwartet. (Service: Spielplan & Ergebnisse der Champions League)

"Das war ein Arbeitssieg - dreckig kann man auch dazu nehmen. Moskau hat uns das ein oder andere Mal weh getan, wir mussten unnötige Meter laufen. Trotzdem war der Sieg verdient, auch wenn es nicht so klar war, wie wir es uns vorgenommen hatten", sagte Flick bei DAZN. (Service: Die Stimmen zum Spiel)

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Die Münchner bauten damit ihre Rekordserie aus und liegen nach dem 13. Sieg in Folge in der Königsklasse und dem zweiten Dreier der laufenden Saison mit der Maximalausbeute von sechs Punkten auf Platz eins der Gruppe A. (Service: Tabellen der Champions League)

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Kimmich erzielt Bayern-Siegtor in Moskau

Leon Goretzka brachte den diesmal wenig berauschenden Triple-Gewinner bei der strapaziösen Risikoreise nach Moskau in der 13. Minute in Führung. Anton Miranchuk (70.) glich gegen die einige Male nachlässigen Bayern aus. Doch Joshua Kimmich sicherte spät (79.) noch Dreier für die Münchner, die zuletzt vor knapp 20 Monaten in der Champions League nicht gewonnen hatten (1:3 gegen Liverpool).

"Wir haben uns in der Abwehr nicht gut angestellt", monierte Kimmich, "das haben wir im Verbund nicht gut gemacht. Zum Glück hat das Moskau schlecht ausgespielt." (Die Bayern-Spieler in der SPORT1-Einzelkritik)

Nach dem deutlichen 4:0 zum Auftakt in "unserem Wettbewerb" (Thomas Müller) gegen Atlético Madrid war es für das Team von Erfolgscoach Flick ein weiterer Schritt in Richtung Achtelfinale.

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Um die Belastung vor den anstehenden Auswärtsspielen in der Liga in Köln (31.10.) und bei Erzrivale Borussia Dortmund (7.11.) sowie in der Königsklasse bei RB Salzburg in der kommenden Woche (3.11.) möglichst gering zu halten, ging es direkt nach der Partie mit Sondergenehmigung zurück nach München. An der Säbener Straße war für 3.15 Uhr noch ein Corona-Test geplant. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Neuer verhindert frühen Bayern-Rückstand

Zuvor hatten die Bayern ihre Pflicht mit einigem Glück erfüllt. Man wolle in Moskau "da weitermachen, wo wir gegen Atlético aufgehört haben", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic vor dem Spiel bei DAZN. Doch zunächst einmal schauten die Bayern zu. Fjodor Smolov stand völlig frei vor Manuel Neuer, konnte seinen Kopfball aber nicht gut platzieren (3.).

Danach übernahmen die Münchner mehr und mehr die Kontrolle über das Geschehen. Nachdem Robert Lewandowski das Ziel noch knapp verfehlt hatte (8.), traf Goretzka nach mustergültiger Vorarbeit von Benjamin Pavard per Kopf. In der 24. Minute verpasste Kingsley Coman bei einem Pfostenschuss das nächste Tor.

Nachlässige Bayern müssen lange zittern

Ansonsten taten sich die überlegenen Bayern ungewohnt schwer, Chancen zu kreieren. Auch Thomas Müller fand in seinem 545. (!) Pflichtspiel für die Münchner nicht wie zuletzt Lücken, um seine Mitspieler in Szene zu setzen. Die Abwehr um David Alaba machte ebenfalls nicht immer den sichersten Eindruck - wie etwa in der 28. Minute, als Neuer weit vor dem Strafraum vor Zé Luis klären musste. Dennoch war die Pausenführung verdient.

In Serge Gnabry und Javi Martínez brachte Flick zur Pause für Müller und Goretzka frische Kräfte. Die Bayern blieben zunächst am Drücker. Ein an Lewandowski verschuldeter Elfmeter wurde wegen einer Abseitsposition des Polen nach Videobeweis zurückgenommen. Kimmich und Coman vergaben sehr gute Möglichkeiten, was sich rächen sollte. Miranchuk nutzte eine weitere Nachlässigkeit der Bayern, die durch Kimmichs sehenswerten Schuss aus 20 Metern aber eiskalt zurückschlugen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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