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Ajax Amsterdam verpasst das Achtelfinale der Champions League. PSG gewinnt die nach einem Rassismus-Skandal abgebrochene Partie gegen Basaksehir deutlich.

Den starken Zeichen gegen Rassismus folgte eine sportliche Gala von Superstar Neymar.

Angeführt vom Brasilianer hat Paris Saint-Germain die Fortsetzung der am Dienstag nach einem Rassismus-Eklat abgebrochene Partie gegen Istanbul Basaksehir klar und deutlich mit 5:1 (3:0) gewonnen. (Die Spiele im TICKER zum Nachlesen)

Neymar und Mbappé glänzen für PSG

Damit sicherte sich das Team von Thomas Tuchel in Gruppe H den Gruppensieg vor RB Leipzig, das Ticket für das Achtelfinale hatte PSG ohnehin schon sicher. (Spielplan und Ergebnisse der Champions League)

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Neymar war mit einem Dreierpack der Mann des Spiels (21., 38., 50.), zudem traf Kylian Mbappé (42./Foulelfmeter, 62.) doppelt. Mehmet Topal (57.) erzielte den Ehrentreffer für die Gäste, die als Gruppenvierter ausschieden. (Die Tabellen der Champions League)

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Der bereits für das Achtelfinale der Königsklasse qualifizierte englische Meister FC Liverpool musste sich beim dänischen Titelträger FC Midtjylland in Herning mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden begnügen. Die Blitzführung durch Torjäger Mohamed Salah nach nur 57 Sekunden reichte für die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp nicht zum Sieg. Per Strafstoß glich Alexander Scholz (62.) aus.

Jubeln durfte Robin Gosens. Mit Atalanta Bergamo siegte der deutsche Nationalspieler bei Ajax Amsterdam mit 1:0 (0:0). Dank dieses Erfolges, den Luis Muriel (85.) sicherstellte, erreichten die Italiener das Achtelfinale. Die Platzherren hingegen, in den letzten elf Minuten in Unterzahl agierend, müssen in die Europa League absteigen.

Die Partie zwischen PSG und Basaksehir war am Dienstag nach einem Rassismus-Eklat um den Vierten Offiziellen Sebastian Coltescu aus Rumänien unterbrochen und später abgebrochen worden.

In der 14. Minute war es am Dienstag im Pariser Parc des Princes zu dem Eklat gekommen, der den Abbruch des Spiels auslöste. Das Schiedsrichtergespann hatte den Basaksehir-Assistenzcoach Pierre Webó wegen unsportlichen Verhaltens auf die Tribüne geschickt. Bei diesem Vorgang soll das Wort "negro" gefallen sein, dies warfen die Istanbul-Offiziellen dem rumänischen Schiedsrichter lautstark vor, wie deutlich über die Außenmikrofone zu hören war.

Das Schiedsrichtergespann wurde angeführt von Ovidiu Hategan. Nach minutenlanger Diskussion verließen die Mannschaften nach offiziell gespielten 22:30 Minuten geschlossen das Feld. 

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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