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Das Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Liverpool kommt RB Leipzig teuer zu stehen. Der Bundesligist muss eine Millionen-Strafe zahlen.

Das Duell mit dem FC Liverpool im Achtelfinale der Champions League könnte für RB Leipzig auf mehreren Ebenen zum Desaster werden. (Champions League: Spielplan und Ergebnisse)

Die Sachsen mussten für das Heimspiel nach Budapest umziehen, verloren es zu allem Überfluss mit 0:2 und brauchen im Rückspiel ein kleines Wunder.

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Und das zweite Aufeinandertreffen findet am Mittwoch nicht an der Anfield Road in Liverpool statt, sondern ebenfalls in Budapest in der Puskás Aréna. Und dafür muss der Bundesligist blechen.

Die Sachsen müssen 1,55 Millionen Euro Strafe an die Europäische Fußball-Union (UEFA) zahlen. "Dies war uns bewusst und ist zu akzeptieren", sagte Florian Scholz, Kaufmännischer Leiter Sport bei RB, dem SID und bestätigte einen Bericht der Bild.

Liverpool - Leipzig: Der Fantalk zur Champions League am Mittwoch ab 20.15 Uhr LIVE auf SPORT1

Leipzig-Strafe kommt Liverpool zugute

Denn der Europäische Fußballverband hat in seinen Corona-Regeln festgelegt, dass zehn Prozent des Startgeldes von 15,5 Millionen Euro gezahlt werden muss, wenn eine Partie nicht wie geplant stattfinden kann.

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Diesen Betrag wird schlussendlich Liverpool als Entschädigung für das verlegte Heimspiel erhalten.

Leipzig hätte in Quarantäne gemusst

"Wir können das Spiel aufgrund der Corona-Regeln nicht in Liverpool austragen. Somit hat der LFC einen neuen Austragungsort suchen müssen", sagte Scholz der Bild: "Daher sind wir als Gastverein laut UEFA-Regularien dazu verpflichtet, eine Kompensationsleistung zu zahlen."

Wäre Leipzig nach Liverpool gereist, das von der Corona-Mutation betroffen ist, hätte das Team von Julian Nagelsmann laut sächsischer Corona-Schutz-Verordnung in eine 14-tägige Quarantäne gemusst, was wiederum Folgen für die Bundesliga gehabt hätte. Denn dadurch hätte Leipzig die Bundesligapartien gegen Eintracht Frankfurt (14. März, Anstoß um 15.30 Uhr) und bei Arminia Bielefeld (19. März, Anstoß um 20.30 Uhr) nicht antreten können.

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Im Hinspiel galt allerdings für Liverpool ein Einreiseverbot nach Deutschland, sodass die Reds keine Verantwortung für die örtliche Verlegung hatten.

Leipzig muss sich im Rückspiel zudem zur Hälfte an den Kosten zur Austragung des Spiels in der ungarischen Hauptstadt beteiligen und hatte laut Bild bereits im Hinspiel Mehrkosten in Höhe von rund 300.000 Euro.

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