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Kevin De Bruyne zieht sich nach einem Foul von Antonio Rüdiger eine schwere Gesichtsverletzung zu. Das bringt seinen Nationaltrainer auf die Palme.

Antonio Rüdiger muss sich nach seinem folgenschweren Foul an Kevin de Bruyne im Finale der Champions League heftige Kritik anhören. 

Der deutsche Nationalspieler war beim 1:0-Triumph seines FC Chelsea mit dem Superstar von Manchester City kollidiert, der in der Folge ausgewechselt werden musste. Damit verlor City nicht nur seinen besten Spieler, auch die belgische Nationalmannschaft steht nun womöglich vor Problemen. 

Mit dieser soll De Bruyne, der immerhin um eine OP herumkommt, bekanntlich in Kürze im Kampf um den Titel ein Wörtchen mitreden. Weil er jetzt verletzt anreist, wetterte Belgiens Trainer Roberto Martínez gegen Rüdiger - der für die Aktion die Gelbe Karte gesehen hatte. 

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"In meinen Augen hat Rüdiger da sehr, sehr viel Glück gehabt", sagte Martínez, der einen Platzverweis für richtig gehalten hätte. "Wenn man die Wiederholung anschaut, sieht man, dass es keinen Zusammenstoß der Köpfe gab. Er (Rüdiger, Anm.) lässt die Schulter richtig draußen gegen Kevin." 

Nationaltrainer Martínez unterstellt Rüdiger Absicht

Dies hinterlasse einen bitteren Beigeschmack, weil Rüdiger "sich den Kopf hält. Es ist fast so als ober etwas verbergen wolle."

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Unerwähnt lässt der Belgien-Coach bei seiner Unterstellung dabei, dass Rüdiger nach eigenen Verletzungen im Gesicht seit Wochen mit Maske spielt und eine Kollision mit dem stämmigen De Bruyne wohl alles andere als angenehm gewesen sein dürfte - ganz egal, wo er getroffen wurde. 

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Am Tag nach dem Finale hatte De Bruyne bekannt gegeben, dass er sich bei der Aktion einen Augenhöhlen- und Nasenbeinbruch zugezogen habe. Martínez urteilte: "Für mich war es übertriebene Härte und rücksichtslos. Es hätte Rot sein sollen. Kevin ist kein Spieler, der grundlos zu Boden geht." 

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Rüdiger selbst - der bisher nur als äußerst fairer Sportsmann bekannt ist und die Saison bei Chelsea vor dem Finale ohne eine einzige Karte absolviert hatte - nahm nach dem Spiel Kontakt zu De Bruyne auf und entschuldigte sich persönlich.

Auch bei Twitter bedauerte er die Verletzungen öffentlich und wünschte seinem Gegenspieler eine schnelle Genesung. 

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