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Wolfsburg - Jörg Schmadtke äußert sich nach dem Sieg von Wolfsburg im DFB-Pokal über Schalke 04 bei zu seinem Verhältnis zu Trainer Oliver Glasner. Bei einer Frage wird er sauer.

Beim VfL Wolfsburg läuft in dieser Saison alles nach Plan – und das ist noch untertrieben.

In der Bundesliga steht das Team von Trainer Oliver Glasner auf Rang drei, mit dem knappen 1:0-Sieg im DFB-Pokal gegen Schalke 04 lösten die Wölfe zudem das Ticket für das Viertelfinale - und dort hat der VfL  nicht zuletzt aufgrund der Ausscheiden des FC Bayern München und Bayer Leverkusen durchaus Chancen auf den zweiten Pokalsieg nach 2015. (Service: Ergebnisse des DFB-Pokals)

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Schmadtke über Glasner-Kritik: "Hat eine Diskussion gegeben"

Dass bei den Wölfen trotz des Höheflugs dennoch keine ständige Harmonie herrscht, wurde Anfang November deutlich. Da hatte Glasner die Transferpolitik der Wölfe öffentlich kritisiert. "Eines unserer Transferziele war es, einen Spieler mit Tempo und Tiefgang zu holen. Das haben wir halt nicht geschafft, aus verschiedenen Gründen. Und die Situation ist halt so wie sie ist", hatte Glasner bei Sky gesagt.

Einige Tage später wurde Glasner auf seine Aussagen angesprochen und gefragt, ob diese als Kritik an Sportdirektor Marcel Schäfer und Geschäftsführer Jörg Schmadtke zu verstehen sei. Glasner erklärte, man könne das jetzt so interpretieren.

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Schmadtke: "Das ist despektierlich"

Nach dem Pokalspiel klärte Schmadtke über sein Verhältnis zu Glasner auf. "Es hat eine Diskussion gegeben. Oliver Glasner hat sich über Transfers geäußert und danach Luft für Spekulationen gegeben. Daraus hat die Presse gemacht, dass Schmadtke den Glasner rauswirft. Das war nie eine Diskussion", stellte Schmadtke in "Mixed Zone – Die Volkswagen Tailgate Tour Live" auf SPORT1 klar.

Es war nicht das erste Mal, dass Schmadtke in seiner langen Zeit als Manager mit seinen Trainern Reibereien hatte. "Mir geht die Diskussion, dass ich nach 20 Jahren Managertätigkeit mit Trainern diskutiere oder mit denen nicht freundschaftlich verbunden bin, auf den Sack. Das ist auch despektierlich meiner Person gegenüber", echauffierte sich der 56-Jährige.

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Er erklärte: "Mein Job ist mehr, als Freundschaften mit Trainern zu knüpfen." Es sei zwar besser, wenn man freundschaftlich mit einem Trainer verbunden sei, aber man müsse es nicht sein. Erfolg und Harmonie seien für Schmadtke nicht zwangsläufig voneinander abhängig. "Es ist keine logische Gleichung zu sagen, dass bei Harmonie zwischen Trainer und Management Erfolg da ist. Umgekehrt heißt Disharmonie nicht gleich kein Erfolg."

Bei der Zusammenarbeit zwischen Trainer und Manager gehe es um "sachliche Themen, zu denen man sich austauscht und Arbeitsfelder, die jeder zu bearbeiten hat. Daran sollte man sich halten."

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