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München - Joachim Löw sorgt mit der Ausbootung von Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels für einen Knall. Nicht nur die Spieler, auch der FC Bayern werden überrumpelt.

Joachim Löw knallhart!

Am Dienstagmittag teilte der DFB mit, dass gleich drei Bayern-Stars fortan keine Rolle mehr in den Planungen von Joachim Löw spielen werden: Thomas Müller (100 Länderspiele), Jerome Boateng (76) und Mats Hummels (70).

Eine Entscheidung, mit der die drei Weltmeister von 2014 nicht gerechnet haben.

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Einzelgespräche mit Hummels, Müller und Co.

Nach exklusiven SPORT1-Informationen teilte ihnen Löw die Entscheidung am Dienstagmorgen mit – in Einzelgesprächen. An der Säbener Straße sprach der Bundestrainer zuerst mit Boateng und Müller. Als letzten Spieler bat Löw Hummels zum Gespräch. Keiner der Spieler ahnte am frühen Morgen, was ihnen Löw mitteilen würde.

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Vor allem das Gespräch mit Hummels ging nach SPORT1-Informationen sehr schnell. Nur fünf bis zehn Minuten dauerte es – bei einem Kaffee. Am Ende schüttelten sich beide respektvoll die Hand.

Tür für Rückkehr scheint zu

Löw, der mit Co-Trainer Marcus Sorg und Oliver Bierhoff, dem Direktor Nationalmannschaften und Akademie, anreiste, übernahm die Gesprächsführung und teilte allen Spielern mit, dass er den Umbruch beim DFB vorantreiben und fortan auf jüngere Spieler setzen will. In der Innenverteidigung etwa auf Niklas Süle und Antonio Rüdiger.

Löws Worte sollen endgültig geklungen haben. Mit einer Rückkehr in den DFB-Kader rechnet keiner der drei Führungsspieler des FC Bayern.

Löw überrascht auch Bayern

Die Spieler waren von Löws Entscheidung überrascht und empfanden die Art und Weise teilweise als sehr kalt. Auch im Verein ahnte man nichts vom Plan des Bundestrainers.

Überrascht zeigten sich auch etliche Mitspieler der drei Bayern-Stars. Nach SPORT1-Informationen haben Müller, Boateng und Hummels etliche Nachrichten und Anrufe bekommen, erhielten auch direkten Zuspruch von Verantwortlichen aus dem eigenen Verein. Bei den Spielern kam diese Unterstützung sehr gut an.

Die knallharte Entscheidung von Löw hingegen weniger.

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