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München - Der ehemalige Wolfsburger Geschäftsführer Klaus Allofs hat Joachim Löw im CHECK24 Doppelpass für die Ausbootung des Bayern-Trios scharf kritisiert. Auch Fredi Bobic stört sich an der Entscheidung des Bundestrainers.

Der ehemalige Wolfsburger Geschäftsführer Klaus Allofs hat Bundestrainer Joachim Löw für die Ausbootung von Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller aus der deutschen Nationalmannschaft scharf kritisiert.

"Jogi Löw geht über seine Kompetenzen hinaus. Wie lange ist er denn noch Trainer? Vielleicht sind die Spieler in drei Jahren wieder ein Thema in der Nationalmannschaft. Das als absolutes Ende festzulegen ist unangebracht", sagte Allofs im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

"Man muss sich nicht soweit festlegen. Ich finde, er hat sich der Möglichkeit im Notfall auf erfahrene Spieler zurückzugreifen beraubt."

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Auch Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic zeigte sich über Löws Entscheidung verwundert.

"Ich war überrascht über die Endgültigkeit. Wenn du Entscheidungen treffen musst, dass dann Spieler enttäuscht sind, ist ganz normal. Die Endgültigkeit kann man aber diskutieren", sagte Bobic, äußerte zugleich aber auch Verständnis: "Wir alle wollten den Umbruch nach der WM. Jetzt gibt es einen härteren Schnitt. Wir müssen den Jungen die Möglichkeit geben sich zu entfalten. Sie müssen jetzt zeigen, was sie drauf haben und den nächsten Schritt gehen."

Neururer stellt Arbeitsweise bei DFB in Frage

Für SPORT1-Experte Peter Neururer ist der Zeitpunkt der Ausbootung eine "einzige Katastrophe und hat mit Niveau überhaupt nichts zu tun". 

Neururer weiter: "Oliver Bierhoff erklärt Thomas Müller vor wenigen Wochen noch als wichtigen Spieler beim DFB und wenige Wochen später wird er ausgebootet. Da frage ich mich: Wie wird eigentlich gearbeitet und kommuniziert beim DFB?"

Löw hatte am Dienstag in persönlichen Gesprächen das Bayern-Trio über die Ausbootung im Nationalteam informiert. Müller und Hummels hatten im Anschluss die Entscheidung des Bundestrainers in den sozialen Netzwerken kritisiert

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