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München - Uli Hoeneß hat genug von weiteren Verbalattacken in der Torwart-Debatte um Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen. Sein Bedarf sei gedeckt, erklärt der Bayern-Präsident.

Die Verbalattacken der Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß in Richtung Marc-André ter Stegen und DFB sorgten in der vergangenen Woche für viel Wirbel. Weitere verbale Angriffe sind zumindest von Hoeneß vorerst nicht zu befürchten.

"Mein Bedarf ist erstmal für eine Zeit lang gedeckt", erklärte der Präsident des FC Bayern München in der Mixed Zone nach dem 4:0-Sieg in der Bundesliga gegen den 1. FC Köln.

Zuvor hatte Hoeneß sowohl ter Stegen als auch den DFB in Person von Oliver Bierhoff scharf angegriffen. "Er hat überhaupt keinen Anspruch. Es gibt keine Diskussion, dass nur Neuer die eins ist. Wir lassen uns nicht gefallen, dass unsere Spieler geschädigt werden", sagte Hoeneß in Richtung des Torwarts vom FC Barcelona.

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Neuer hakt Debatte ab: "Thema ist durch"

Nachdem Bierhoff erklärte, er habe kein Verständnis für die Aussagen, legte Hoeneß in der Bild nach. "Wir haben ja schon mal so ein Chaos erlebt. Das war während der WM 2006. Da war der Herr Bierhoff auch mitverantwortlich bei Oliver Kahn und Jens Lehmann. Das will ich dem deutschen Fußball ersparen." Zudem forderte er eine Entschuldigung von ter Stegen.

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Vor dem Anpfiff des Köln-Spiels hatte Bayern-Sportdirektor Salihamidzic bei Sky seine Bosse verteidigt. "Sie wollten Manuel Neuer schützen. Das Wichtigste ist, dass man seine Spieler schützt", erklärte Salihamidzic. Für den Sportdirektor sei die Debatte erledigt.

Auch Neuer hat die Diskussion abgehakt. "Für mich ist das Thema eh durch gewesen, das habe ich ja gesagt", sagte er nach dem Spiel gegen Köln.

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