Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Karl-Heinz Rummenigge kritisiert in einem SPORT1-Interview den DFB-Direktor. Dieser lässt sich die Kritik nicht gefallen und stellt einiges klar.

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat auf die harte Kritik von Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz-Rummenigge in einem SPORT1-Interview reagiert. 

"Die Aussage wundert mich schon, wenn man mein Verhalten und meine Aussagen der letzten Wochen verfolgt hat. Das gilt auch für das Interview, in dem ich explizit darauf hinweise, dass ich davon ausgehe, dass Jogi seinen Vertrag bis Ende 2022 erfüllt. Jogi und ich haben da ein ganz klares Verständnis untereinander", sagte Bierhoff zu bild.de

Der CHECK24 Doppelpass mit Nils Petersen, Heribert Bruchhagen und Markus Babbel am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Anzeige

Bierhoff hatte zuletzt bekundet, er wäre "verrückt", wenn er bei der Suche nach einem möglichen Nachfolger für Löw (Vertrag bis 2022) nicht auch an dessen früheren Assistenten Flick dächte.

Meistgelesene Artikel

Rummenigge: Bierhoff "Löw gegenüber illoyal"

Rummenigge fand es Bundestrainer Joachim Löw gegenüber "illoyal", wie Bierhoff "auf dem Trainerposten Planungsspiele öffentlich für die Zukunft aufzustellen", sagte Rummenigge.

Rummenigges Kritik in den Interview ging noch weiter. "Oliver Bierhoff tut im Moment immer so, als wäre er der große Aufräumer und Modernisierer beim DFB. Aber alles, was er in den letzten Tagen in seinen diversen Interviews kritisiert hat, trägt den Namen Oliver Bierhoff", schimpfte Rummenigge (SERVICE: Alles zur Bundesliga).

Das gelte für Bierhoffs Kritik am deutschen Nachwuchs ebenso wie für jene an der Trainerausbildung. "Bei allem war der Sportdirektor Oliver Bierhoff federführend seit 15 Jahren verantwortlich und mit im Boot. Darüber würde ich mir Gedanken machen und über nichts anderes", betonte Rummenigge.

Bierhoff: "Bin und war nie Sportdirektor"

Diese Anschuldigungen entsprechen laut Bierhoff nicht der Wahrheit.

"Rummenigge sollte bei den Fakten bleiben. Ich bin und war nie Sportdirektor des DFB. Erst seit 2018 liegt es in meiner Verantwortung, mich beim DFB um diese Themen zu kümmern. Seitdem spreche ich es an, und wir handeln im Schulterschluss mit der DFL und damit Rummenigges Kollegen, die das Projekt Zukunft mit aufgesetzt haben und unterstützen. Zusammenspiel statt Angriff ist hier der beste Weg weiterzukommen. Denn es geht um den deutschen Fußball insgesamt", sagte er. 

----

Mit Sport Informations-Dienst (SID)

Nächste Artikel
previous article imagenext article image