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Duisburg - Nach der Corona-Infektion von Jonas Hofmann reist ein Spieler von RB Leipzig von der Nationalmannschaft ab. Grund dafür ist ein Brettspiel.

Die Corona-Infektion von Jonas Hofmann hat Folgen über die Nationalmannschaft hinaus!

Nach SPORT1-Informationen hat Leipzig-Linksverteidiger Marcel Halstenberg am Donnerstag das DFB-Quartier in Düsseldorf verlassen müssen, weil er als Kontaktperson 1 von Hofmann eingestuft wurde.

RB Leipzig hat diese Entscheidung in enger Abstimmung mit dem DFB getroffen. Halstenberg wurde am Mittwoch negativ getestet, muss aber in Leipzig nach seiner Ankunft in mehrtätige Quarantäne. Der Verein bestätigte entsprechende SPORT1-Informationen.

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Hofmann infiziert, Backgammon-Partner Halstenberg abgereist

Ein vom DFB veröffentlichtes Foto auf Instagram zeigt deutlich, wie Halstenberg und Hofmann am Mittwochabend zusammen Backgammon spielten. Beide trugen FFP2-Masken.

Jonas Hofmann und Marcel Halstenberg duellierten sich am Mittwoch bei einer Partie Backgammon
Jonas Hofmann und Marcel Halstenberg duellierten sich am Mittwoch bei einer Partie Backgammon © DFB

Nach SPORT1-Informationen dauerte die Partie über 15 Minuten.

DFB-Direktor Oliver Bierhoff bestätigte die SPORT1-Schilderung vor dem Länderspiel gegen Island am Abend bei RTL.

Hofmann mit Corona infiziert, Halstenberg weg - aber das WM-Quali-Spiel gegen Island (WM-Qualifikation: Deutschland - Island, Donnerstag ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) soll am Donnerstagabend trotzdem in Duisburg stattfinden.

Das bestätigte DFB-Pressesprecher Jens Grittner dem SID: "Es wird definitiv gespielt werden."

Nationalteam gegen Island auch ohne Kroos, Süle und Gosens

Neben Hofmann und Halstenberg fallen auch der bereits abgereiste Toni Kroos (Adduktorenprobleme) sowie Niklas Süle und Robin Gosens aus, die noch muskuläre Probleme haben und beim Abschlusstraining nur ein Lauftraining absolvierten.

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An ihrer Seite dabei war Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff. Der sagte nach Hofmanns bekanntgewordener Corona-Infizierung: "Diese Nachricht ist natürlich so kurz vor dem Spiel bitter - für die Trainer und die gesamte Mannschaft. Aber wir sind guter Dinge, dass es bei diesem einzigen Fall bleiben wird, da wir bislang alle Hygienemaßnahmen sehr diszipliniert durchgeführt haben. Selbstverständlich werden wir sämtliche Vorgaben der Behörden umsetzen."

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