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Die Aufarbeitung des Quali-Skandals in Bulgarien geht nach dem Rücktritt des Verbandspräsidenten weiter. Jetzt identifizierte die Polizei weitere Rassisten.

Die bulgarische Polizei hat nach den rassistischen Vorfällen im EM-Qualifikationsspiel zwischen den Fußball-Nationalteams von Bulgarien und England (0:6) fünf weitere Personen vorläufig festgenommen. Das teilte die Behörde am Freitag mit, nachdem zwei Tage zuvor sechs mutmaßliche Täter in Gewahrsam genommen worden waren.

Begegnung gegen England stand vor Abbruch

"Fünf weitere Männer, die an den Vorfällen  beteiligt waren, wurden heute Morgen festgenommen. Fünf weitere Personen werden von der Polizei noch gesucht", hieß es von offizieller Seite.

Die Begegnung in Sofia stand am vergangenen Montag mehrmals vor dem Abbruch, weil bulgarische Problemfans durch rassistische Rufe negativ auffielen und der Stadionsprecher die eigenen Anhänger mehrmals zur Mäßigung auffordern musste.

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Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat ein Disziplinarverfahren gegen die Bulgaren eröffnet. Bulgariens Verbandspräsident Boris Michailow war im Zuge des Skandals zurückgetreten.

Vor kurzem wurde auch ein 18-jähriger Bulgare des "schweren Hooliganismus" bezichtigt und angeklagt.

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