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München - Englands Teammanager Gareth Southgate holt seinen Kapitän Harry Maguire trotz des Urlaubs-Eklats ins Nationalteam - und streicht ihn nach der Verurteilung doch noch.

Die vorläufige Festnahme auf der griechischen Urlaubsinsel Mykonos hatte für den englischen Nationalspieler Harry Maguire sportlich zunächst keine Folgen - seine Verurteilung dagegen schon.

Mit Verspätung hat Teammanager Gareth Southgate den Kapitän von Manchester United aus dem Aufgebot der Three Lions für die Nations-League-Duelle in Island und Dänemark Anfang September geworfen.

Zunächst war Maguire ebenso wie der Dortmunder Jadon Sancho berufen worden.

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Maguire verurteilt - Southgate reagiert

Am Dienstag wurde Maguire in Abwesenheit von einem Gericht auf Syros verurteilt wegen wiederholter Körperverletzung, versuchter Bestechung, Gewalt gegen Beamte und Beleidigung

Teammanager Southgate reagierte noch am Abend strich den Kapitän doch noch aus dem Kader.

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"Ich habe mir das Recht vorbehalten, die Situation neu zu beurteilen", teilte er mir: "Nachdem ich mit Manchester United und dem Spieler gesprochen habe, habe ich die Entscheidung getroffen, dass es für alle Parteien und unsere Vorbereitungen das Beste ist."

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Maguire auf Mykonos von Polizei festgenommen

Vergangenen Donnerstag hatten Beamte Maguire auf der Urlaubsinsel Mykonos wegen eines angeblichen Angriffs auf einen Polizisten festgenommen.

Auf Bildern war zwei Tage später zu sehen, wie der 27-Jährige das Gericht der Nachbarinsel Syros in Begleitung seines Anwaltteams verließ.

Mittlerweile ist Maguire wieder in England, die Verhandlung vor Gericht findet in seiner Abwesenheit statt. Er bestreitet die Vorwürfe und hat angekündigt, Berufung gegen das Urteil einzulegen.

Englands Teammanager Gareth Southgate hatte in der Vergangenheit bei einem Fehlverhalten seiner Stars schon hart durchgegriffen und unter anderem Raheem Sterling von Manchester City nicht berücksichtigt.

 

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