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Danny da Costa (l.) und Sebastien Haller feierten mit Eintracht Frankfurt den zweiten Sieg in der Europa League
Danny da Costa (l.) und Sebastien Haller feierten mit Eintracht Frankfurt den zweiten Sieg in der Europa League © Getty Images
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Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurt feiert im zweiten Spiel in der Europa League den zweiten Sieg. Lazio Rom hat kaum eine Chance - und schwächt sich doppelt selbst.

Die Fans sorgten für den stimmungsvollen Rahmen, die Profis auf dem Rasen ließen eine spektakuläre Show folgen: Eintracht Frankfurt hat die Heimpremiere in der Europa League mit einem Sieg gekrönt.

Der Pokalsieger gewann gegen Lazio Rom sein erstes internationales Heimspiel seit 1680 Tagen 4:1 (2:1) und führt die Gruppe H mit der Maximalausbeute von sechs Punkten an. Die überforderten Gäste aus Italien beendeten die Partie zu neunt. (Spielplan und Ergebnisse)

Danny da Costa (4. und 90.+4), Filip Kostic (28.) und Luka Jovic (52.) trafen vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw für die Eintracht. Marco Parolo (23.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

"Wir sind ideal gestartet, dann hatten wir ein bisschen Probleme mit unserer Taktik. Lazio kam verdient zum Ausgleich, aber dann war das so ein Abend, an dem alles klappt. Wir haben uns in einen Rausch gespielt. Die beiden Platzverweise haben uns natürlich geholfen", sagte Frankfurts Kapitän Marco Russ bei Nitro. (Die Stimmen zum Spiel)

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Eintracht in doppelter Überzahl

Roms Dusan Basta sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte (45.+3), sein Teamkollege Joaquin Correa nach hartem Einsteigen im Mittelfeld glatt Rot (58.).

"Ein unfassbar guter Abend für uns. Das war ein Europapokalabend, wie ihn sich jeder wünscht. Wir sind glücklich", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic am DAZN-Mikrofon und richtete den Blick gleich wieder nach vorn: "Wir wollen die Gruppe überstehen. Wir haben auf jeden Fall einen perfekten Start hingelegt."

Angetrieben von 47.000 Zuschauern, die das ausverkaufte WM-Stadion in einen wahren Hexenkessel verwandelten, spielte Frankfurt von Beginn an mutig und höchst motiviert. Da Costas früher Treffer nach einer Ecke sorgte für zusätzliche Sicherheit, Rom blieb zunächst aber gefährlich.

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Die Gäste, die am vergangenen Wochenende das "Derby della Capitale" gegen die AS Rom verloren hatten (1:3), mussten allerdings früh auf Riza Durmisi verzichten, der nach einem Foul von da Costa höchst unglücklich auf seinen linken Arm fiel und ausgewechselt werden musste (18.). Fünf Minuten später überraschte Lazio die Eintracht mit einem Konter, den Parolo vollendete.

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Eintracht-Trainer Adi Hütter hatte nach dem 4:1 gegen Hannover 96 auf die große Rotation verzichtet und nur drei Veränderungen vorgenommen. Der kroatische Vize-Weltmeister Ante Rebic saß erst nur auf der Bank und wurde in der 67. Minute eingewechselt.

Eintracht-Offensive glänzt

Ohne ihren Torjäger verlor die Eintracht nach dem Ausgleich aber nur kurz den Faden. Über den erneut starken Sebastien Haller und Mijat Gacinovic gelangte der Ball zu Kostic, der auf seiner linken Seite eigentlich vor allem die Defensive stabilisieren sollte, aber zum richtigen Zeitpunkt zum Abschluss kam.

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Auch nach dem 2:1 legten die Gastgeber weiter ein hohes Tempo vor, Rom wurde mit frühem Pressing unter Druck gesetzt. Vor allem über die Außenspieler kam Frankfurt dem Strafraum des Serie-A-Tabellensechsten immer wieder gefährlich nahe. In der Mitte lauerte meist Haller.

Kurz nach der Halbzeitpause zielte Jovic nach einem Konter zunächst ganz knapp am römischen Tor vorbei (49.). Im zweiten Versuch drei Minuten später traf der 20-jährige Serbe, der im ersten Gruppenspiel das Siegtor bei Olympique Marseille (2:1) erzielt hatte, gefühlvoll per Heber. Da Costa machte schließlich das Fußball-Fest perfekt.

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