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Timo Werner versichert, Ralf Rangnick nicht kritisiert zu haben
Timo Werner versichert, Ralf Rangnick nicht kritisiert zu haben © Getty Images
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Nach der angeblichen Kritik von Timo Werner an Ralf Rangnick stellt der RB-Coach seinen Stürmer zur Rede. Der beteuert seine Unschuld.

RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick hat erneut auf die angeblich geäußerte Kritik von Timo Werner an der Aufstellung gegen Rosenborg Trondheim reagiert.

"Ich hatte heute vor dem Training ein persönliches Gespräch mit Timo über die Dinge, mit denen mich gestern nach dem Spiel die Kamerateams konfrontiert haben", erklärte Rangnick auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel der Leipziger gegen den 1. FSV Mainz 05 (Bundesliga: RB Leipzig - 1. FSV Mainz 05. Sonntag, 15.30 Uhr im LIVETICKER).

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Rangnick: "Hat absolut gar nichts damit zu tun"

Werner soll nach dem Europa-League-Aus den Journalisten in der Mixed Zone zugerufen haben: "Das ist kein Wunder, wenn man die halbe Mannschaft austauscht." Dem widerspricht Rangnick jedoch: "Alles, was der Timo mir zu dem Thema gesagt hat, hat mit dem, womit man mich gestern konfrontiert hat, absolut gar nichts zu tun."

Werner selbst bestritt die angeblichen Aussagen am Freitagnachmittag ebenfalls. "Weil ich in dem Moment sauer war, habe ich natürlich vor mich hingebruddelt, aber über andere Themen", hielt Werner fest. Für Nicht-Schwaben: "Bruddeln" heißt im Dialekt von Werners Heimatregion so viel wie: leise vor sich hinschimpfen.

"Da ist in keinster Weise etwas über Rotation oder andere Dinge gesagt worden", beteuerte Werner: "Vielleicht wurde das ein oder andere Wort falsch aufgegriffen, das ich so nicht gesagt habe."

Rangnick betonte auch, wie sehr er Werner vertraue. "Ich kenne Timo seit viereinhalb Jahren, alles, was er mit vorher gesagt hat, war absolut glaubwürdig."

Werner hatte gegen Rosenborg 90 Minuten auf der Bank gesessen. Erst fünf Minuten vor dem Ende hatten die Norweger den Ausgleich erzielt, der das Aus für die Leipziger bedeutete.

Schon direkt nach dem Spiel hatte Rangnick seine Aufstellung verteidigt. Seiner Meinung nach hätte RB die nächste Runde erreicht, wenn Spieler wie Yussuf Poulsen oder Werner öfter gespielt hätten.

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"Aber ich bin hundertprozentig sicher, dass wir in der Liga dann keine 25 Punkte hätten, sondern 15 oder 16", sagte der RB-Trainer. Werner hatte in der gesamten Europa-League-Saison lediglich einer Partie absolviert. In der Bundesliga hat der Nationalspieler schon zehn Tore auf dem Konto.

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