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Die spanische Nationalmannschaft um Kapitän Sergio Ramos fährt zur WM nach Russland © Getty Images
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Ein Ausschluss der spanischen Fußball-Nationalmannschaft von der WM in Russland ist nach einem Treffen der FIFA mit Regierungsvertretern vom Tisch.

Aufatmen in Spanien: ein Ausschluss von "La Furia Roja" von der Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist vom Tisch. Das wurde am Montag nach einem Treffen der Generalsekräterin der FIFA, Famat Moura, mit spanischen Regierungsvertretern in Madrid bekannt.

Mitte Dezember letzten Jahres hatten spanische Medien von der Ausschlussdrohung berichtet. Grund dafür war, dass die oberste spanische Sportbehörde CSD wegen Korruptionsvorwürfen gegen den früheren spanischen Verbandschef Angel Maria Villar im Mai 2017 auf Neuwahlen im Fußball-Verband drängte. Die FIFA vermutete dahinter eine staatliche Einflussnahme auf Verbandsgeschäfte. Diese ist laut FIFA-Statuten verboten.

"Jeder Mitgliedsverband muss seine Belange eigenständig und ohne unzulässige Einflussnahme Dritter bestimmen", heißt es dazu in Artikel 19 der Bestimmungen. Spekulationen, nach denen er selbst die FIFA-Vorwürfe ausgelöst habe, wies Villar allerdings zurück: "Ich dementiere ganz energisch, im RFEF (spanischer Fußballverband, Anm. d. Red.) oder bei der FIFA in irgendeiner Form interveniert zu haben."

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