Unfassbarer Blackout bringt Argentinien an den Abgrund
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Nischni Nowgorod - Argentiniens Keeper Willy Caballero leistet sich gegen Kroatien einen folgenschweren Aussetzer. Jose Mourinho lästerte schon zuvor über ihn - und wurde bestätigt.

Auweia, Willy Caballero!

Mit einem schlimmen Aussetzer hat der Schlussmann von Argentinien dem Frankfurter Pokal-Held Ante Rebic das 1:0 der Kroaten auf dem Silbertablett serviert.

Es war der vielleicht schlimmste Fauxpas der bisherigen WM - und einer hat es vorher gewusst. 

Jose Mourinho, Trainer von Manchester United, hatte schon nach Argentiniens Auftaktmatch gegen Island (1:1) über Caballero gelästert.

Als TV-Experte des russischen Senders Russia Today sagte er: "Caballero oder ich im Tor wäre das Gleiche gewesen. Ich hätte genau wie er gehalten."

Kahn: "Viel zu lässig"

Caballero ist beim FC Chelsea nur Ersatzmann hinter Thibaut Coutois und steht bei der WM plötzlich im Rampenlicht.  

Beim Ausgleichstreffer der Isländer sah der Schlussmann alles andere als gut aus. Die Szene war jedoch kein Vergleich gegen den Blackout im Kroatien-Spiel, das die Argentinier am Ende noch 0:3 verloren. 

"Es ist ja nicht so, dass Caballero diese Chips nicht schon in der ersten Halbzeit versucht hätte. Da gab es schon ein, zwei Situationen, in denen er viel zu lässig und ohne die nötige Spannung agierte", kritisierte Torwart-Titan Oliver Kahn den 36-Jährigen im ZDF.

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