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Island (r.: Birkir Bjarnason) steht als zweiter Absteiger aus der A-Division fest
Island (r.: Birkir Bjarnason) steht als zweiter Absteiger aus der A-Division fest © Getty Images
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Eine Niederlage gegen die Schweiz besiegelt Islands Abstieg aus der A-Division. Zwei Klassen tiefer muss Griechenland eine Pleite im Aufstiegskampf hinnehmen.

Island steht als zweite Mannschaft nach Polen als Absteiger aus der A-Division der neuen Nations League fest.

Der EM-Viertelfinalist von 2016 unterlag der Schweiz in Reykjavik mit 1:2 (0:0) und wird die Gruppe 2 nach drei Niederlagen in Folge und jetzt 1:11 Toren als Schlusslicht beenden.

Der Ex-Frankfurter Haris Seferovic (52.) und Michael Lang von Borussia Mönchengladbach (67.) trafen fünf Wochen nach dem 6:0 im Hinspiel für die Eidgenossen, die mit sechs Punkten zu Tabellenführer Belgien aufschlossen.

Sechs Bundesligaspieler zu Beginn auf dem Feld

Ein gutes Nati-Debüt gab Yvon Mvogo von RB Leipzig. Der Schlussmann wurde erst in der 81. Minute vom Augsburger Alfred Finnbogason überwunden.

Nationaltrainer Vladimir Petkovic setzte in Reykjavik gleich auf fünf Bundesliga-Profis in der Startelf. Neben Mvogo und Lang begannen auch Steven Zuber von der TSG Hoffenheim sowie die Gladbacher Nico Elvedi und Denis Zakaria. Bei Island begann Finnbogason, Rurik Gislason vom Zweitligisten SV Sandhausen wurde in der 68. Minute eingewechselt.

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In der B-Division steht Bosnien-Herzegowina nach einem 2:0 (1:0) gegen Nordirland mit neun Punkten kurz vor dem Aufstieg, der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko (27./73.) traf doppelt.

Skibbes Griechen verlieren in Finnland 

Eine Etage tiefer hat Griechenland mit Nationaltrainer Michael Skibbe nach einem 0:2 (0:0) bei Tabellenführer Finnland nur noch theoretische Chancen auf Platz eins. 

Pyry Soiri (46.) und Glen Kamara (89.) trafen für die Finnen, die nach vier Siegen in vier Spielen die Tabelle der Gruppe zwei mit zwölf Punkten souverän vor Griechenland (6) anführen. Bei noch zwei ausstehenden Spielen ist Finnland damit fast schon durch. Dritter ist Ungarn (4), das bei Schlusslicht Estland (1) trotz eines Doppelpacks des Hoffenheimers Adam Szalai nicht über ein 3:3 (1:1) hinauskam.

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