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Dries Mertens (r.) traf gegen England per Freistoß
Dries Mertens (r.) traf gegen England per Freistoß © AFP/SID/KENZO TRIBOUILLARD
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In der Nations League feiert Belgien im Kracher gegen England einen wichtigen Sieg. Österreich wendet eine Blamage ab - auch dank eines Abseitstreffers.

Belgien hat mit einem Sieg gegen England im Duell zweier WM-Halbfinalisten Kurs auf das Finalturnier der Nations League genommen.

Das Team von Trainer Roberto Martinez bezwang England mit 2:0 (2:0) und bleibt seit September 2016 in 24 Heimspielen ohne Niederlage. Die Three Lions haben somit keine Chance mehr auf den Gruppensieg.

Youri Tielemans (10.) und Dries Mertens (24.) trafen in Leuven für die Belgier, bei denen das Dortmund-Trio Thomas Meunier, Axel Witsel und Thorgan Hazard in der Startelf stand. Bei England kam BVB-Youngster Jadon Sancho (20) in der 70. Minute aufs Feld, Klubkollege Jude Bellingham (17) blieb diesmal ohne Einsatz.

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Hinter Belgien (12 Punkte) liegt Dänemark (10) nach einem 2:1 (1:0) gegen Absteiger Island auf Rang zwei. Somit kommt es am Mittwoch in Leuven zwischen Belgien und Dänemark zum direkten Duell um den Gruppensieg, den Gastgebern reicht dabei ein Remis.

Abseitstor rettet Österreich

Die Österreicher haben beim glücklichen 2:1 (0:0)-Sieg gegen Nordirland eine Niederlage gerade noch abgewendet.

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Zwei späte Tore von Louis Schaub (81.) und Adrian Grbic (87.) sicherten dem ÖFB-Team nach der Führung der Nordiren durch Josh Magennis (75.) den dritten Sieg in Folge. Schaub stand beim Ausgleichstreffer allerdings knapp im Abseits. Einen Videoassistenten gibt es in der Nations League nicht.

Die Auswahl von Franco Foda liegt damit als Gruppenerster in Liga B weiter auf Aufstiegskurs.

De Boer feiert ersten Sieg - Italien auf Final-Kurs

Die Niederlande haben im fünften Anlauf endlich den ersten Sieg unter ihrem neuen Bondscoach Frank de Boer gefeiert.

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Oranje bezwang am vorletzten Spieltag der Nations League Bosnien-Herzegowina mit 3:1 (2:0) und wahrte damit die Chance auf den Gruppensieg in der Staffel A1. Die Bosnier um den Ex-Schalker Sead Kolasinac stehen dagegen schon vor der letzten Partie als Absteiger fest.

Die besseren Karten auf das "Final Four" im Oktober 2021 hat allerdings Italien, das nach dem 2:0 (1:0) gegen Polen einen Punkt mehr aufweist als die Niederlande. Die Entscheidung fällt im Fernduell am Mittwoch, wenn Oranje in Polen und Italien in Bosnien antritt.

Georginio Wijnaldum vom englischen Meister FC Liverpool sorgte in Amsterdam bereits in der Anfangsviertelstunde mit einem Doppelschlag für klare Verhältnisse (6. und 13.). Memphis Depay beseitigte die letzten Zweifel am Erfolg (55.). Smail Prevljak, der vor sechs Jahren für RB Leipzig in der 2. Liga spielte, verkürzte (63.). 

De Boer, seit September Nachfolger des zum FC Barcelona gewechselten Ronald Koeman, hatte als erster Trainer in der Geschichte der Elftal seine ersten vier Spiele nicht gewonnen.

Für Italien trafen Jorginho per Foulelfmeter (27.) und Domenico Berardi (83.). Youri Tielemans (10.) und Dries Mertens (24.) sicherten den Belgiern um die Dortmunder Axel Witsel und Thomas Meunier den Sieg. Ihr BVB-Kollege Jude Bellingham (17), seit Donnerstag drittjüngster Spieler in der Länderspielgeschichte der Three Lions, kam nicht zum Einsatz. Jadon Sancho wurde 20 Minuten vor Schluss eingewechselt.

Schottland verpasst zweiten Coup

Schottland verpasste den zweiten Coup innerhalb von vier Tagen. Nach der gefeierten Qualifikation für die EM im kommenden Jahr verloren die Bravehearts in der Slowakei mit 0:1 (0:1). Bei einem Sieg wäre den Schotten der Aufstieg in die A-Liga nicht mehr zu nehmen gewesen.

Jan Gregus (31.) sorgte in Trnava für das Tor des Tages. Ein Sieg am Mittwoch in Israel würde den von Steve Clark trainierten Schotten dennoch zum Aufstieg reichen. Einen Punkt hinter den Schotten liegt Tschechien auf Rang zwei, beim 1:0 (1:0) gegen Israel traf Vladimir Darida von Hertha BSC (7.).

Auch dank Kenan Karaman vom Zweitligisten Fortuna Düsseldorf hat die Türkei in der B-Klasse den ersten Sieg eingefahren. Beim 3:2 (2:1) über das zuvor ungeschlagene Russland traf der 26-Jährige zum zwischenzeitlichen 1:1 (26.), das Tor zum 3:1 markierte der ehemalige Frankfurter Cenk Tosun per Foulelfmeter (52.).

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