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Federico Chiesa zeigte gegen Spanien eine starke Leistung
Federico Chiesa zeigte gegen Spanien eine starke Leistung © Getty Images
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Bei der UEFA U21 EM gelingt Italien nach einem frühen Rückstand gegen Spanien noch der Sieg. Auch für die Polen gibt es im Duell mit Belgien Grund zur Freude.

Gastgeber Italien ist dank Jungstar Federico Chiesa ein Traumstart in die U21-EM gelungen. Die "Azzurrini" bezwangen Spanien im Topspiel der Gruppe 1 nach frühem Rückstand noch mit 3:1 (1:1) und übernahmen die Tabellenführung vor den punktgleichen Polen. Der Außenseiter besiegte Belgien mit 3:2 (1:1).

Dem 21 Jahre alten Chiesa, Sohn von Ex-Nationalspieler Enrico Chiesa, gelang in Bologna mit Toren in der 36. und 64. Minute die Wende, ehe Lorenzo Pellegrini per Foulelfmeter (82.) den Schlusspunkt setzte.

Spanien reichte die frühe Führung durch Dani Ceballos (9.) nicht und muss nun um das Weiterkommen zittern. Nur die drei Gruppensieger und der beste Gruppenzweite erreichen das Halbfinale.

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Ceballos mit Traumtor

Ceballos brachte die etwa 25.000 Tifosi mit einem Traumtor zunächst zum Schweigen. Der 22-Jährige von Real Madrid versenkte den Ball aus 20 Metern im rechten Winkel. In der hitzigen Begegnung fand Rekordeuropameister Italien (5 Titel) aber zurück und drehte durch Chiesa vom AC Florenz, der auch bei Bayern München im Gespräch war, die Begegnung. 

Pellegrini vom AS Rom machte gegen die Spanier, die vor zwei Jahren das Finale gegen Deutschland (0:1) verloren hatten, vom Punkt alles klar.

Polen schlägt Belgien

Ebenfalls einen Auftakt nach Maß erwischte Polen beim 3:2 (1:1) gegen Belgien. In Reggio Emiliana gingen die favorisierten Belgier um dem scheidenden Düsseldorfer Leihspieler Dodi Lukebakio sowie HSV-Profi Orel Mangala durch Aaron Leya Iseka (16.) in Führung.

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Szymon Zurkowski (26.) gelang zehn Minuten später der Ausgleich für die Polen, auf deren Seite Torjäger Dawid Kownacki, den Fortuna Düsseldorf gerne halten möchte, Sekunden vor dem Pausenpfiff eine große Möglichkeit vergab.

Krystian Bielik (52.) und Sebastian Szymanski (79.) machten nach der Pause für den WM-Gastgeber von 2017 vermeintlich alles klar, ehe es Dion Cools (84.) noch einmal spannend machte.

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