Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Robert Lewandowski führt Polen zum Sieg gegen Andorra. Doch der Bayern-Star muss angeschlagen ausgewechselt werden. Polens Verbandsboss meldet sich.

Das Bangen um Robert Lewandowski beim FC Bayern geht weiter.

Der polnische Nationalspieler hatte seine Auswahl zunächst mit einem Doppelpack gegen Andorra zu einem souveränen 3:0 (1:0)-Sieg in der WM-Qualifikation geführt. Doch in der 63. Minute verließ der Angreifer leicht humpelnd den Platz. (Spielplan und Ergebnisse der WM-Qualifikation)

DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Anzeige

Hoeneß: "Mir ist gerade das Herz stehen geblieben"

Bei einem Getümmel im Strafraum war Andorras Abwehrspieler Albert Alavedra Jimenez auf Lewandowskis Bein gelandet. Nach seiner Auswechslung wurde Lewandowskis rechtes Knie sofort gekühlt und bandagiert. (Die Tabellen der WM-Qualifikation)

Meistgelesene Artikel

"Mir ist gerade das Herz stehen geblieben, ich hoffe nur, dass nicht viel passiert ist", sagte Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß in seiner Funktion als RTL-Experte.

Die erste offizielle Diagnose des polnischen Verbands am Montag las sich dann nicht ganz so harmlos.

Behandlungszeit von fünf bis zehn Tagen üblich

Untersuchungen hätten demnach eine Beschädigung des Seitenbandes am rechten Knie ergeben. Lewandowski falle damit für das anstehende polnische WM-Qualifikationsspiel in England am kommenden Mittwoch aus und reise nach München zurück.

"Die Behandlungszeit für eine solche Verletzung dauert normalerwiese zwischen fünf und zehn Tagen", teilte der polnische Verband mit. Lewandowskis Teilnahme am Topspiel bei Verfolger RB Leipzig am Samstag (Bundesliga: RB Leipzig - FC Bayern München, Sa., ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) steht also auf der Kippe.   

Ein Ausfall wäre für die Bayern ein schwerer Schlag. Lewandowski ist aktuell mit 42 Pflichtspiel-Treffern der Toptorjäger der Münchner. In der Bundesliga steht er aktuell bei 35 Treffern, fünf Tore fehlen ihm noch bis zur Einstellung des Torrekords von Gerd Müller.

Boniek: "Bitte keine Panik"

Zbigniew Boniek, Polens Fußballidol und Präsident des polnischen Verbandes, wehrte sich via Twitter gegen Vorwürfe, man hätte Lewandowski gegen den Fußballzwerg Andorra schonen sollen. Er verwies darauf, dass der Angreifer seine Rekordquote nicht zustande gebracht hätte, wenn er in Spielen gegen die vermeintlich Kleinen nicht aufgelaufen wäre.

"Bitte keine Panik", appellierte der ehemalige Juve-Star. In spätestens sechs Tagen "wird alles gut". Wäre das anstehende WM-Qualifikationsspiel in England (WM-Qualifikation: England - Polen, Mi., ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) ein Endspiel, würde Lewandowski wahrscheinlich spielen. 

Nächste Artikel
previous article imagenext article image