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Bayern-Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting steht der Nationalmannschaft von Kamerun bei der WM-Quali nicht zur Verfügung. Der Grund dafür ist kurios.

Ende März stehen nicht nur in Europa die ersten Qualifikationsspiele für die WM 2022 auf dem Programm. Doch sicher ist jetzt schon, dass die Nationalteams auf einige Spieler nicht zurückgreifen können. (WM-Qualifikation: Ergebnisse und Spielplan)

Zuletzt gab es beim FC Bayern Diskussionen, ob Robert Lewandowski und David Alaba zu ihren Nationalmannschaften reisen dürfen.

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Sicher nicht auf Länderspielreise gehen wird Eric Maxim Choupo-Moting. Wie der FC Bayern gegenüber der tz bestätigte, wird der kamerunische Nationalspieler bei der WM-Quali gegen Kap Verde (26. März) und Ruanda (30. März) nicht zur Verfügung stehen.

Choupo-Moting fehlt Kamerun

Der Grund dafür ist kurios: Als der kamerunische Verband die Liste mit Spielern veröffentlichte, die eingeladen wurden, fehlte Choupo-Motings Name. Kameruns portugiesischer Trainer Antonio Conceicao erklärte später auf einer Pressekonferenz, der Bayern-Star habe nicht auf die Anfragen des Verbands reagiert.

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Camille Just Choupo-Moting, Vater und Manager des Bayern-Stars, dementierte: "Ich wurde vom Verband kontaktiert, um herauszufinden, was los war. Ich habe den FC Bayern kontaktiert und sie haben mir bestätigt, dass sie die Einladung nicht erhalten haben", erklärte er gegenüber der afrikanischen Plattform Naja TV.

Dass sein Sohn auf die Anfrage Kameruns nicht reagiert habe, entspreche nicht der Wahrheit, so Choupo-Moting. "Er hat es letzten Sonntag vor 18 Uhr getan. Vor 18 Uhr habe ich selbst versucht, den Teammanager, Herrn Olembe, anzurufen, und ich habe auch mit Bill Tchato gesprochen, um zu bestätigen, dass Maxims Antwort da ist." 

Einladung an falsche E-Mail-Adresse

Das Problem sei aber ein anderes gewesen: "Ich habe später erfahren, dass Fecafoot (der Fußballverband Kameruns, Anm. d. Red.) sich bei den Bayern entschuldigt hat, weil sie die Einladung des Spielers nicht verschickt haben. Anscheinend haben sie die Einladung an eine falsche E-Mail-Adresse geschickt und es erst am Montag bemerkt. Das ist ein Mangel an Professionalität", erklärte Choupo-Moting senior.

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Sein Sohn sei bereit gewesen, für die Nationalmannschaft zu spielen. Auch von den Münchnern hätte der 31-Jährige grünes Licht bekommen.

"Wenn sie Einladungen verschicken, sollen sie diese an die richtige Adresse senden. Wenn das nicht passiert, verstehe ich nicht, warum es die Schuld des Klubs oder Maxims ist", ärgerte sich Choupo-Motings Vater.

Defektes Faxgerät verhindert Choupo-Motings Wechsel

Es nicht die erste kuriose Kommunikations-Panne in Choupo-Motings Karriere.

2011 scheiterte ein Wechsel des damaligen HSV-Stürmers zum 1. FC Köln, weil wegen eines defekten Faxgeräts die Transferunterlagen nicht fristgerecht eingegangen waren.

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