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Bernhard Langer ließ bei den British Open zahlreiche Spitzenspieler hinter sich
Bernhard Langer ließ bei den British Open zahlreiche Spitzenspieler hinter sich © Getty Images
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Altmeister Bernhard Langer demonstriert auch in der vierten Runde der British Open seine Klasse. Nach einer Par-Runde schließt er das Major in den Top 30 ab.

Routinier Bernhard Langer hat die 147. British Open faszinierend beendet und zum Abschluss des ältesten und wichtigen Turniers noch einmal seine Klasse bewiesen.

Am Sonntag spielte der 60-Jährige aus Anhausen auf dem superschweren Par-71-Kurs im schottischen Carnoustie bei schwierigen Bedingungen eine 71. Mit insgesamt 283 Schlägen landete der mit Abstand älteste Teilnehmer auf Platz 24. Den Sieg holte sich Francesco Molinari, der als erster Italiener bei einem Major triumphierte.

Trotz seiner physischen Nachteile, die Langer einmal mehr mit seiner hohen Spielintelligenz wettmachte, ließ der zweimalige Major-Champion namhafte und deutlich jüngere Konkurrenten hinter sich.

Langer vor vielen Spitzenspielern

So hatten unter anderem der Weltranglistenerste Dustin Johnson, die Nummer zwei Justin Thomas (beide USA), die Spanier Sergio Garcia und Jon Rahm oder die deutsche Nummer eins Martin Kaymer den Cut verpasst.

Für den Triumph reichte Langers Top-Leistung zwar naturgemäß nicht, aber das war angesichts der bereits erreichten Resultate bei "The Open" auch nebensächlich. Insgesamt siebenmal landete der Maurersohn aus Schwaben in der Vergangenheit schon unter den Top 5, zweimal wurde er Zweiter (1981 und 1984). Bei seinem zuvor einzigen British-Open-Start in Carnoustie war er 1999 auf dem 18. Platz gelandet.

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