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Annika Sörenstam ließ direkt ihre alte Klasse wieder aufblitzen
Annika Sörenstam ließ direkt ihre alte Klasse wieder aufblitzen © Imago
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Golf-Ikone Annika Sörenstam zeigt bei ihrem Comeback nach 13-jähriger Pause eine starke Leistung. Selbst der Fehler eines Regelhüters kann sie nicht stoppen.

Schwedens Golf-Ikone Annika Sörenstam hat bei ihrem Comeback nach 13-jähriger Pause wieder eine sportliche Großtat abgeliefert.

Die 50-Jährige, die in ihrer glanzvollen Karriere zehn Major-Triumphe feierte, blieb beim Turnier in Orlando auf der zweiten Runde mit 71 Schlägen unter Par und schaffte mit 146 Schlägen punktgenau den Halbzeit-Cut.

Und das, obwohl sie der Fehler eines Regelhüters am Donnerstag einen Schlag gekostet hatte.

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Als ihr Ball auf der fünften Bahn unter einem Tor lag, fragte sie den Referee, ob sie den Ball verlegen dürfte. Dieser verneinte mit Verweis auf die Regeln. Doch diese haben sich inzwischen geändert.

Rührender Dialog mit dem Offiziellen

Für Sörenstam kam die Erkenntnis zu spät, sie hatte bereits einen Zusatzschlag kassiert.

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In Folge des Malheurs kam es zu einem rührenden Dialog zwischen Sörenstam und dem Offiziellen Dan Maselli.

"Er sagte mir, dieser Fehler zerfresse ihn innerlich", berichtete die Skandinavierin, "Ich habe ihm geantwortet, das soll er nicht zulassen. Er versicherte mir, dass er diesen Fehler nie wieder machen werde. Ich habe ihm geantwortet: Ich spiele den Ball nie wieder dahin."

Sörenstam als erste Frau auf US-Männertour

Sörenstam, die 2003 als erste Frau auf der US-Männertour gestartet war, hatte am 1. Januar ihr Amt als Präsidentin des Golf-Weltverbandes IGF angetreten.

Der Auftritt bei ihrem Heimspiel in Orlando soll nur ein einmaliges Erlebnis sein. Ihr Haus befindet sich am 16. Loch des Kurses von Lake Nona. Sie hat 94 Turniere gewonnen und ist seit 2003 Mitglied der Hall of Fame.

Von solch einer Bilanz ist Sophia Popov noch meilenweit entfernt. Doch die British-Open-Siegerin aus St. Leon-Rot präsentiert sich in Orlando in guter Form und liegt mit 140 Schlägen als 16. in Schlagdistanz zur Spitzengruppe, die von der Australierin Lydia Ko (134) angeführt wird.

Während wie Popov auch die zweimalige Solheim-Cup-Gewinnerin Caroline Masson (Gladbeck) mit 140 Schlägen den Cut schaffte, schied Sandra Gal (Düsseldorf) mit 151 Schlägen aus.

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