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Sander Sagosen war in dieser Szene von den Flensburgern nicht zu stoppen
Sander Sagosen war in dieser Szene von den Flensburgern nicht zu stoppen © Imago
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Die SG Flensburg-Handewitt verliert in der Champions League auch den zweiten Vergleich binnen vier Tagen gegen Paris. Auch die Rhein-Neckar Löwen verlieren klar.

Die deutschen Klubs SG Flensburg-Handewitt und Rhein-Neckar Löwen haben in der Champions League deutliche Niederlagen gegen die Topteams aus Frankreich einstecken müssen.

Bundesliga-Tabellenführer Flensburg war beim 20:27 (9:12) gegen Paris Saint-Germain in eigener Halle ebenso chancenlos wie die Mannheimer beim 26:31 (12:16) in Montpellier. Die Schwachstellen waren bei den deutschen Teams die gleichen: Es haperte im Abschluss.

"Wir haben nicht unser Level gefunden, gerade in der ersten Halbzeit tun wir uns sehr, sehr schwer und verlieren den Mut", sagte Flensburgs Trainer Maik Machulla bei Sky: "Wir zahlen im Moment auch etwas Lehrgeld für die hohe Belastung, die wir haben."

Löwen und Flensburg auf Kurs

Trotz der Niederlagen halten beide deutschen Klubs Kurs auf die K.o.-Runde. Die Rhein-Neckar Löwen stehen in Gruppe A mit fünf Siegen und drei Niederlagen auf Platz zwei, der deutsche Meister Flensburg kommt als Vierter der von Paris (acht Spiele, acht Siege) angeführten Gruppe B auf drei Siege und fünf Niederlagen. Titelverteidiger Montpellier gab nach dem ersten Saisonsieg die rote Laterne des Gruppenletzten ab (DATENCENTER: Die Tabelle).

So klar die Löwen das Hinspiel gegen Montpellier vor einer Woche gewonnen hatten (37:27), so deutlich lief es in Südfrankreich in Richtung der Gastgeber. Schon nach acht Minuten führte Montpellier mit 5:1 und geriet nie in Gefahr. Bester Werfer bei den Löwen war mit sechs Treffern Jerry Tollbring, auf der Gegenseite trafen Michael Guigou und Melvyn Richardson je siebenmal. 

PSG: Gensheimer mit fünf Toren

In der ausverkauften Flens-Arena ging der Gastgeber beim 1:0 kurzzeitig in Führung, lief danach aber einem stetig wachsenden Rückstand hinterher. Dem hohen Tempo der Franzosen hatte Flensburg dabei immer weniger entgegenzusetzen und fand im Angriff kaum ins Spiel.

Eine starke Leistung zeigte auf Pariser Seite Gensheimer. Dem Linksaußen gelangen fünf Tore. Auf Flensburger Seite trafen Hampus Wanne, Lasse Svan und Rasmus Lauge Schmidt je viermal.

Die Spiele im Stenogramm: 

SG Flensburg-Handewitt - PSG Handball 20:27 (9:12)
Tore: Svan (4), Wanne (4), Lauge Schmidt (4), Glandorf (3), Johannessen (2), Joendal (1/1), Jeppsson (1), Baijens (1) für Flensburg - Hansen (6), Gensheimer (5), Toft Hansen (4), Sagosen (3), Stepancic (3), Remili (2), Abalo (2), Karabatic (1), Ekdahl du Rietz (1) für Paris
Zuschauer: 5223

Montpellier HB - Rhein-Neckar Löwen - 31:26 (16:12)
Tore: Guigou (7/3), Richardson (7), Pettersson (3), Bonnefond (3), Porte (3), Mamdouh Ashem Shebib (2), Villeminot (2), Truchanovicius (1), Gerard (1), Kavticnik (1), Bingo (1) für Montpellier - Tollbring (6/1), Kohlbacher (3), Nielsen (3), Fäth (3), Radivojevic (3), Schmid (2), Mensah Larsen (2), Taleski (2), Lipovina (1), Guardiola Villaplana (1) für Rhein-Neckar
Zuschauer: 3000

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