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Mit Andy Schmid haben die Rhein-Neckar Löwen einen echten Topspieler in ihren Reihen
Mit Andy Schmid haben die Rhein-Neckar Löwen einen echten Topspieler in ihren Reihen © Getty Images
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Die Rhein-Neckar Löwen verpassen in der Champions League den Sprung auf Platz zwei der Gruppe A. Trainer Jacobsen erkennt die Überlegenheit von Vardar Skopje an.

Die Rhein-Neckar Löwen haben in der Champions League nach schwacher Leistung einen Rückschlag hinnehmen müssen.

Der deutsche Vizemeister unterlag dem mazedonischen Spitzenklub Vardar Skopje 27:30 (12:16) und verpasste den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz der Gruppe A. Diesen hätten die Mannheimer mit einem Sieg gegen Skopje erobert (DATENCENTER: Die Tabelle). 

"Wir hatten zu wenig Bewegung und Härte im Spiel und haben vorne schlechte Würfe genommen. In der Phase sind sie weggezogen. Wir hatten viel zu viele technische Fehler", sagte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen bei Sky: "Wir müssen ehrlich sein. Mit einer Mannschaft wie Vardar und den anderen Spitzenteams in Europa können wir uns nicht messen. Dafür sind wir zu instabil."

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Schmid bester Werfer der Löwen

Am Mittwoch unterliefen den Löwen zu viele Fehler. Auch die deutschen Nationalspieler Jannik Kohlbacher (acht Tore) und Patrick Groetzki (ein Tor), die ihr erstes Pflichtspiel nach der WM absolvierten, konnten der Partie keine Wende geben. Erfolgreichster Werfer der Löwen war der Schweizer Andy Schmid, der neun Treffer erzielte.

Nach schwachem Start liefen die Löwen von Beginn an einem Rückstand hinterher, kurz vor der Halbzeit lag das Team bereits mit 9:16 zurück. Löwen-Manager Oliver Roggisch forderte von seinem Team, "viel aggressiver in der Abwehr stehen und den Torhütern zu helfen." Dennoch fand das Jacobsen-Team nicht in den Rhythmus, die cleveren und abgezockten Gäste hatten immer die passende Antwort parat.

Das Spiel im Stenogramm:

Rhein-Neckar Löwen - HC Vardar Skopje 27:30 (12:16)
Tore: Schmid (9), Kohlbacher (8), Petersson (4), Tollbring (2), Mensah Larsen (2), Groetzki (1), Guardiola Villaolana (1) für Rhein-Neckar - Dibirov (7), Stoilov (6), Karacic (6), Kristopans (4), Skube (3), Cupic (2), Shiskarev (2) für Skopj
Zuschauer: 4149

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