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SG Flensburg-Handewitt v Telekom Veszprem - VELUX EHF Champions League: Quarter Final First Leg
In Flensburg jubelten am Ende die Gäste aus Veszprem © Getty Images
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In der Champions League muss Bundesligist SG Flensburg-Handewitt im Viertelfinal-Hinspiel eine bittere Heimpleite einstecken. Der SG unterlaufen zu viele Fehler.

Für den deutschen Handball-Meister SG Flensburg-Handewitt ist nach einem Fehlerfestival die Teilnahme am Final Four der Champions League in weite Ferne gerückt. Der souveräne Bundesliga-Tabellenführer kassierte im Viertelfinal-Hinspiel in der heimischen Flens-Arena eine bittere 22:28 (15:15)-Pleite gegen den ungarischen Abonnementmeister Telekom Veszprem.

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Damit stehen die Chancen der Flensburger im Rückspiel am 4. Mai (17.30 Uhr) in Ungarns Handball-"Hölle" fast schon bei Null.

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Der Sieger zieht ins Finalturnier am 1. und 2. Juni in Köln ein. Schon dreimal stand Veszprem im Champions-League-Finale, doch noch nie gelang der Mannschaft des spanischen Trainers David Davis der ganz große Wurf. Die SG hatte 2014 den Pokal gewonnen.

Flensburg legte vor 6300 Zuschauern konzentriert los und ging schnell 3:0 in Führung. Doch die Gäste kamen langsam in die Partie und lagen nach 18 Minuten mit drei Treffern vorn (9:6). In den letzten Minuten der ersten Hälfte ging die SG in der Abwehr aggressiver zu Werke. Zudem parierte Keeper Benjamin Buric gleich mehrere "unhaltbare" Bälle.

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"Man darf sich kaum Fehler erlauben. Das ist eine Partie auf Augenhöhe", sagte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke in der Pause bei Sky. Doch die Flensburger gerieten völlig aus der Spur, gegen die starke Abwehr der Ungarn reihte sich Fehler an Fehler. Bei Veszprem zahlte sich zudem der Torwartwechsel vom glücklosen Arpad Sterbik zu Roland Mikler aus. Der Ungar glänzte mit zahlreichen Paraden und ebnete damit den Weg zum klaren Sieg.

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Der hätte durchaus noch höher ausfallen können, doch auch SG-Coach Maik Machulla wechselte den Torhüter. Torbjörn Bergerud führte sich gleich mit guten Paraden ein, ließ noch einmal kurz Hoffnung aufkeimen, konnte die Pleite aber nicht mehr verhindern.

Der Norweger Magnus Jöndal und Holger Glandorf (beide 5) waren die besten SG-Werfer. Dänemarks Weltmeister Rasmus Lauge, der im Sommer von Flensburg zu Veszprem wechselt, blieb mit drei Treffern blass. Bei den Gästen war Andreas Nilsson (6) erfolgreichster Schütze.

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