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Andreas Wolff (r.) ließ seine ehemaligen Mannschaftskameraden vom THW Kiel verzweifeln
Andreas Wolff (r.) ließ seine ehemaligen Mannschaftskameraden vom THW Kiel verzweifeln © Imago
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In der Champions League kassiert der THW Kiel in letzter Sekunde den Ausgleich. Nach der Partie gegen Kielce hadert das Team mit sich und den Schiedsrichtern.

Wenige Augenblicke nach dem packenden Champions-League-Auftakt des deutschen Rekordmeisters THW Kiel gegen Vive Kielce (30:30) haderte Trainer Filip Jicha. "Es war ein starkes Spiel zum Auftakt der Champions League, aber es fühlt sich an wie ein Punktverlust", sagte der 37 Jahre alte Tscheche den Kieler Nachrichten.

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Augenblicke zuvor hatte Miha Zarabec die Vorentscheidung zum 31:29 freistehend vor dem Ex-Kieler Andreas Wolff in der Hand, doch der Nationalkeeper reagierte überragend mit der rechten Schulter. 

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Drei Passstationen später ließ Alex Dujshebaev den Großteil der 8223 Fans in der Kieler Arena mit seinem Ausgleichstreffer verstummen.

Pekeler hadert mit Schiedsrichtern

"Wir erarbeiten uns in den letzten Minuten gut einen Zwei-Tore-Vorsprung. Wir müssen lernen, den in den letzten 30 Sekunden auch nach Hause zu bringen", forderte Jicha von seiner Mannschaft.

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Sein Kreisläufer Hendrik Pekeler haderte hingegen vor allem mit dem slowenischen Schiedsrichtergespann: "Wir sind alle keine Fans von Schauspieleinlagen. Aber wenn die Schiedsrichter so pfeifen, müssen wir auch damit anfangen."

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Trotz des aufgestauten Frusts und den Emotionen dürfte Jicha jedoch vor allem den Österreicher Nikola Bilyk als einen großen Lichtblick gesehen haben. Der 22-Jährige zeigte eine sehr überzeugende Leistung und avancierte mit sieben Treffern aus neun Versuchen zum besten Spieler auf Kieler Seite.

An Wolff war die ganze Hektik abgeprallt: In seiner alten Heimat konnte keiner dem 28-Jährigen seine prächtige Laune nehmen. "Ich bin sehr, sehr froh", sagte er schlicht.

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