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Kiels Torwart Niklas Landin könnte im Nordderby der entscheidende Mann werden
Der THW Kiel lässt Champions-League-Sieger Vardar Skopje keine Chance © Getty Images
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Der THW Kiel entzaubert in der Champions League Titelverteidiger Vardar Skopje. Nach einem furiosen 10:1-Start lassen die Zebras nichts mehr anbrennen.

Rekordmeister THW Kiel hat in der Champions League mit einer Handball-Gala den Titelverteidiger entzaubert.

Die Mannschaft von Trainer Filip Jicha feierte bei Vardar Skopje einen nie gefährdeten 31:20 (16:4)-Erfolg und verdrängte den zuvor ungeschlagenen mazedonischen Topklub von der Spitze der Gruppe B.

Die Norddeutschen gewannen damit ihr drittes Spiel in Serie, unter anderem hatten sie auch dem zweiten Champions-League-Finalisten Telekom Veszprem (37:31) keine Chance gelassen.

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Bärenstarke Abwehr und Landin lassen Skopje verzweifeln

Der THW dominierte in Skopje von Beginn an mit einer bärenstarken Abwehr, dahinter parierte Torhüter Niklas Landin vor der Pause über die Hälfte der Würfe.

Erst in der elften Minute gelang den Hausherren um den früheren deutschen Nationalspieler Christian Dissinger der erste Treffer, bis zur Pause waren es lediglich vier. Zwischenzeitlich führten die Zebras mit 10:1 (!), Kiel nutzte immer wieder die Ballgewinne in der Abwehr für Tempogegenstöße und zog bis zur Halbzeit sogar auf zwölf Tore davon.

Nach dem Wechsel kamen die Mazedonier zwar etwas heran, doch der Kieler Erfolg geriet nicht mehr in Gefahr. Bester Werfer des Bundesliga-Zweiten war Nationalspieler Hendrik Pekeler mit acht Treffern.

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Als möglicher Gruppensieger könnte der noch ungeschlagene THW das Achtelfinale überspringen und sich damit einen Schritt auf dem langen Weg zum Final Four in Köln (30./31. Mai 2020) ersparen.

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