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Die SG Flensburg-Handewitt erreicht das CL-Viertelfinale
Die SG Flensburg-Handewitt erreicht das CL-Viertelfinale © FIRO/FIRO/SID
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Bundesliga-Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt hat in der Handball-Champions-League kampflos das Viertelfinale erreicht.

Atempause statt Terminstress: Nach mehreren Coronafällen beim Achtelfinalgegner RK Zagreb hat Bundesliga-Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt in der Champions League kampflos das Viertelfinale erreicht. Die Europäische Handball-Föderation (EHF) sagte am Dienstag die für Mittwoch und Donnerstag in Flensburg geplanten Begegnungen ab.

"Damit ist die EHF ihrer Fürsorgepflicht und Verantwortung nachgekommen", sagte SG-Trainer Maik Machulla. Auch Geschäftsführer Dierk Schmäschke begrüßte diesen Beschluss: "Das ist eine richtige und gute Entscheidung. Champions-League-Spiele sind immer etwas Besonderes, aber unter diesen Voraussetzungen wären die Spiele nicht vertretbar gewesen." (Service: Ergebnisse der Handball-Champions League)

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Flensburg trifft auf Sieger aus Porto gegen Aalborg

In der Runde der letzten Acht treffen die Flensburger entweder auf den FC Porto und Aalborg HB aus Dänemark. Im Hinspiel setzten sich die Portugiesen mit 32:29 durch. Die SG ist nun nur noch zwei Begegnungen vom Final Four am 12./13. Juni in Köln entfernt.

Schon die Notansetzung von beiden Partien gegen Zagreb in Flensburg binnen 24 Stunden war der Corona-Problematik bei den Kroaten geschuldet. Machulla hatte sich allerdings damit bereits arrangiert, denn "es sind die Reisestrapazen, die die Spieler fast mehr ermüden als die Spiele selbst."

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Sportlich gesehen wären die die Flensburger mit Rückenwind in die beiden Partien gegangen, nachdem am Ostersonntag in der Bundesliga ein wichtiger 32:29-Sieg bei Verfolger SC Magdeburg gelungen war. Doch lieber nehmen die Flensburger die Pause, die im Saisonendspurt noch wertvoll werden kann.

Kiel trifft auf Pick Szeged

Die SG ist nun schon da, wo Erzrivale THW Kiel erst noch hin will. Der Bundesliga-Tabellenführer trifft am Mittwoch wie geplant auf Pick Szeged. In der vergangenen Woche hatte der deutsche Rekordmeister beim ungarischen Vize-Meister mit 33:28 gewonnen, es war der erste THW-Sieg in Szeged bei einem K.o.-Spiel der Königsklasse überhaupt.

Und doch wollen und müssen die Spieler des deutschen Meisters 60 Minuten lang in der Halle an der Ostsee fokussiert bleiben. "Fünf Tore sind nichts im Handball", warnte Mannschaftskapitän Domagoj Duvnjak. Auch Nationalspieler Patrick Wiencek will von einer Vorentscheidung nichts wissen: "Es ist immer noch Spannung drin, es kann immer noch alles passieren."

Daher kommt es auch THW-Trainer Filip Jicha sehr gelegen, dass Hendrik Pekeler, der zuletzt an einer Stauchung im Sprunggelenk laborierte, zur Verstärkung der Abwehrreihe wieder zu Verfügung stehen dürfte. Bei einem Weiterkommen träfen die Zebras in der Runde der letzten Acht auf Paris Saint-Germain HB.

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