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Magdeburgs Marko Bezjak (r.) setzt sich am Kreis gegen Berlins Marko Kopljar (l.) und Fabian Wiede durch
Magdeburgs Marko Bezjak (r.) setzt sich am Kreis gegen Berlins Marko Kopljar (l.) und Fabian Wiede durch © dpa picture alliance
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Der SC Magdeburg gewinnt im Viertelfinale des DHB-Pokals überraschend in Berlin. Einen Spieler bekommen die Füchse zu keinem Zeitpunkt in den Griff.

Bundesligist SC Magdeburg hat das letzte Ticket für das Final-4-Turnier um dem DHB-Pokal in Hamburg (5./6. Mai) gelöst.

Das Team von Trainer Bennet Wiegert gewann das Viertelfinale bei den Füchsen Berlin 30:29 (17:16) und qualifizierte sich nach dem deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen, TSV Hannover Burgdorf und die HSG Wetzlar für das Finalturnier in der Hansestadt.

"Ich bin so stolz, was die Mannschaft in den letzten Wochen geleistet hat. Diesen Sieg hier in Berlin haben wir uns hart erarbeitet und auch verdient", sagte Wiegert bei Sky. Der mit 14 Toren alles überragenden Magdeburger Rechtsaußen Robert Weber meinte: "Wir sind als Mannschaft super aufgetreten und wollten den Sieg unbedingt. Das ist ein überragendes Gefühl." Magdeburg hat den Pokal zuletzt 2016 gewonnen. 

Im Halbfinale gegen die Löwen

In Hamburg müssen die Magdeburger Anfang Mai allerdings direkt gegen den Favoriten Rhein-Neckar Löwen antreten, im zweiten Halbfinale spielen Hannover und Wetzlar. Die Lose zog nach Spielenende in der Max-Schmeling-Halle Diskus-Olympiasieger Robert Harting.

Heinevetter hält Füchse im Spiel

Beide Teams boten vor 9000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle ein enges, kampfbetontes Duell, das zunächst die Gäste bestimmten.

Vor allem dank des am Mittwoch alles überragenden Rechtsaußen Robert Weber erarbeitete sich Magedburg eine Fünf-Tore-Führung. Doch die Füchse steigerten sich und verkürzten auch mit Hilfe des stärker werdenden Torwarts Silvio Heinvetter bis zur Pause auf ein Tor. 

Weber überragt bei Magdeburg

Danach konnte sich zunächst kein Team mehr absetzen, es blieb bis in die Schlussphase ein intensives und enorm spannendes Duell auf Augenhöhe, das die kompakt organisierten Gäste am Ende für sich entschieden. Durch Christian O'Sullivans Treffer zum 28:25 drei Minuten vor dem Ende war die Vorentscheidung gefallen.

Bester Magdeburger Werfer war Weber mit 14 Toren. Der Rechtsaußen hatte vor Jahresfrist mit einem verworfenen Siebenmeter gegen Heinevetter in der Liga in letzter Sekunde den Magdeburger Sieg in Berlin noch vergeben. Acht Tore von Hans Lindberg reichten den Berlinern nicht aus.

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