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Die TSV Hannover-Burgdorf (grün) drehte das Spiel gegen die SG Flensburg-Handewitt
Die TSV Hannover-Burgdorf (grün) drehte das Spiel gegen die SG Flensburg-Handewitt © Imago
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Die TSV Hannover-Burgdorf bliebt in der Handball-Bundesliga das Team der Stunde. Gegen Flensburg holen sie einen Vier-Tore-Rückstand noch auf.

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt nach dem Sieg gegen den deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga als einzige Mannschaft in dieser Saison ohne Punktverlust.

Vor 6023 Zuschauern gewannen die Recken mit 23:22 (11:11) und führen die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung auf die Rhein-Neckar Löwen (26:31 in Melsungen) und den SC DHfK Leipzig (35:22 gegen den Bergischen HC) an (DATENCENTER: Die Tabelle). 

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"Wir haben nun zu Hause gegen Flensburg gewonnen. Jeder Kritiker hat gesagt, es müssten endlich richtige Gegner auf uns treffen. Nun haben wir einen ganz großen Gegner mit Flensburg geschlagen. Dieser Sieg zeigt, dass wir nicht nur eine Überraschungsmannschaft sind. Wir freuen uns aktuell einfach über jeden Punkt und nehmen diesen Schwung mit", sagte Hannovers Fabian Böhm nach der Partie auf Sky.

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Flensburg vier Tore in Führung

Hannover lief in der mit Spannung erwarteten Partie fast immer einem Rückstand nach. Flensburg zwang den Gegner mit einer aggressiven Abwehr zu vielen Fehlwürfen und hatte trotz einer gut sortierten 6:0-Deckung der Recken durch seinen überragenden Regisseur Göran Johannessen (6 Tore) die besseren Argumente.

Im Flensburger Tor lief zudem Torbjörn Bergerud phasenweise zur Höchstform auf, sodass der Meister beim Stand von 21:17 in der 50. Minute einen scheinbar beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung hatte.

Patrail trifft zum Sieg für Hannover

Danach aber riss der Faden im Flensburger Spiel. Sieben torlose Minuten brachten die Gastgeber zurück, und 92 Sekunden vor dem Ende erzielte der bis dahin eher farblose Mait Patrail aus dem Rückraum das 23:22. Mit der Schlusssirene rettete Hannovers Keeper Urban Lesnjak den Sieg, als er einen direkten Freiwurf der Flensburger aus dem Torwinkel holte.

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Für Flensburg geht es ohne Pause weiter, bereits am Samstag muss die Mannschaft von Trainer Maik Machulla zum dritten Spiel der Champions-League-Gruppenphase beim ungarischen Vertreter Pick Szeged antreten. Die beiden ersten Spiele beim slowenischen Titelträger RK Celje und zu Hause gegen den norwegischen Serienmeister Elverum Handball hatte Flensburg gewonnen.

Die Spiele im Stenogramm:

TSV Hannover-Burgdorf - SG Flensburg-Handewitt 23:22 (11:11)
Tore: Böhm (5), Martinovic (4), Patrail (3), Pevnov (3), Ugalde (2), Olsen (2/2), Brozovic (2), Jonsson (1), Cehte (1) für Hannover - Johannessen (6), Röd (4), Gottfridsson (3), Jurecki (2), Jondal (2), Golla (2), Hald Jensen (1), Svan (1), Jeppsson (1) für Flensburg
Zuschauer: 6023 

DHfK Leipzig - Bergischer HC 35:32 (17:16)
Tore: Wiesmach (8/6), Janke (5), Weber (5), Mamic (5), Semper (5), Gebala (3), Witzke (3), Binder (1) für Leipzig - Gutbrod (9), Gunnarsson (5), Damm (4/1), Nippes (4), Baena Gonzalez (2), Darj (2), Boomhouwer (2/2), Szücs (2), Stutztke (1), Babak (1) für den BHC
Zuschauer: 3077

HSG Wetzlar - SC Magdeburg 29:28 (15:13)
Tore: Cavor (11), Lindskog (4), Björnsen (4), Holst (4/3), Mirkulovski (3), Rubin (2), Forsell Schefvert (1) für Wetzlar - Musche (11/5), Damgaard (7), Pettersson (4), Lagergren (3), Musa (2), Steinert (1) für Magdeburg
Zuschauer: 3521

MT Melsungen - Rhein-Neckar Löwen 31:26 (14:14)
Tore: Mikkelsen (9/4), Häfner (8), Kühn (4), Reichmann (3), Maric (3), Salger (2), Schneider (1), Allendorf (1) für Melsungen - Gensheimer (7/4), Nielsen (4), Schmid (4), Groetzki (3), Petersson (2), Lagarde (2), Kohlbacher (2), Kirkelokke (1), Larsen (1) für Rhein-Neckar
Zuschauer: 4300

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