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Niklas Landin hatte entscheidenden Anteil am Sieg des THW Kiel
Niklas Landin und der THW Kiel gewinnen das Topspiel gegen Hannover © Getty Images
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Der THW Kiel zeigt im Spitzenspiel gegen Hannover eine beeindruckende Leistung. Die Zebras lassen den Recken vor heimischem Publikum keine Chance.

Rekordmeister THW Kiel hat die Machtverhältnisse im deutschen Handball eindrucksvoll zurechtgerückt.

Der THW deklassierte die TSV Hannover-Burgdorf im mit Spannung erwarteten Bundesliga-Spitzenspiel mit 32:23 (17:12) und verhalf damit dem deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt zur Tabellenführung. Hannover fiel erstmals seit Mitte September auf den zweiten Platz zurück, Kiel ist mit zwei Spielen weniger Dritter.

Kiel erwischte in der ausverkauften Sparkassen-Arena einen Start nach Maß, bereits nach zehn Minuten hieß es 7:2 für die Gastgeber. Hannover war vor allem im Angriff gegen eine gut zupackende Kieler Deckung viel zu zögerlich und ermöglichte durch Ballverluste in der eigenen Abwehr dem Gegner etliche Tempogegenstöße. In der 26. Minute führte Kiel mit 17:8, danach blieb die Mannschaft von Trainer Filip Jicha bis zur Pause ohne Tor und ließ Hannover nach einem 4:0-Lauf auf 17:12 herankommen.

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Landin brilliert mit 22 Paraden

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte vergrößerte Nationalspieler Hendrik Pekeler mit zwei schnellen Toren den Vorsprung des THW auf 19:12, danach fand Hannover nicht mehr ins Spiel. Beim 24:14 (42.) führte Kiel erstmals mit zehn Toren, obwohl Spielmacher Domagoj Duvnjak wegen einer Verletzung am linken Bein in der Pause in der Kabine geblieben war.

Gegen die Angriffe der Gäste zeigte der dänische Weltmeister Niklas Landin im Tor des THW zudem sein ganzes Können, mit 22 Paraden verdiente er sich das Prädikat Weltklasse.

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Bester Werfer des THW Kiel war der norwegische Vizeweltmeister Harald Reinkind, der aus dem rechten Rückraum neun Treffer erzielte. Sieben Tore steuerte Kreisläufer Pekeler bei. Für Hannover trafen Nejc Cehte und Linksaußen Cristian Ugalde jeweils viermal.

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