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Der THW Kiel bleibt souverän an der Spitze
Der THW Kiel bleibt souverän an der Spitze © Imago
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Kiel und Berlin - Der THW hat gegen die Rhein-Neckar Löwen mit Trainer Martin Schwalb nur vor der Pause Probleme. Flensburg müht sich im Verfolgerduell in Berlin zum Sieg.

Rekordmeister THW Kiel hat das Topspiel der Handball-Bundesliga gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 27:21 (13:15) gewonnen und deren kleine Siegesserie mit dem neuen Trainer Martin Schwalb beendet.

Seit Schwalbs Amtsantritt am 26. Februar hatten die Löwen zweimal in der Bundesliga und einmal im EHF-Cup gewonnen.

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THW bleibt vorne, Verfolger ziehen nach

Kiel bleibt in der Tabelle mit nun 44 Punkten weiter vorne, die SG Flensburg-Handewitt folgt mit zwei Zählern Rückstand auf Rang zwei. Der Titelverteidiger gewann bei den Füchsen Berlin nach einem starken Schlussspurt mit 35:33 (15:15) und hält den Druck auf Kiel hoch.

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Allerdings hat Flensburg bereits ein Spiel mehr absolviert. Der SC Magdeburg gewann 29:27 (15:17) beim TVB Stuttgart und hat weiter drei Zähler Rückstand auf Flensburg. (SERVICE: Die Tabelle)

Die TSV Hannover-Burgdorf leistete sich dagegen einen unerwarteten Ausrutscher. Die viertplatzierten Niedersachsen verloren trotz einer Führung zur Halbzeit mit 30:32 (16:14) gegen Frisch Auf Göppingen. 

Pausenführung für Löwen

Dabei hatte es in Kiel lange nicht nach einem Sieg der Gastgeber ausgesehen, die mit einem 13:15-Rückstand in die Pause gingen. Die Abwehr der Kieler kam oft einen Schritt zu spät gegen die von Regisseur Andy Schmid gewohnt souverän eingeleiteten Angriffsaktionen der Löwen. 

Das wurde erst besser, als THW-Trainer Filip Jicha beim 8:11 in der 19. Minute die Abwehr auf 6:0 umstellte und Kiel mit drei schnellen Toren nacheinander das 11:11 schaffte.

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Die Löwen schreckte das nicht, Schmid und Rechtsaußen Patrick Groetzki sorgten für die 15:13-Pausenführung der nach wie vor ohne den verletzten Linksaußen Uwe Gensheimer angetretenen Löwen.

Kiel wie ausgewechselt in Halbzeit zwei

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild komplett. Zunächst stellte Kiels Regisseur Domagoj Duvnjak mit zwei schnellen Treffern auf 15:15, dann erhöhten Nationalspieler Patrick Wiencek und Niclas Ekberg auf 17:15 für den THW.

"Wir brauchen schnelle Beine, Jungs", forderte Schwalb in der Auszeit, die Antwort war das 18:15 der Kieler durch Duvnjak. 

Keeper Landin überragend

Zwar stand die Löwen-Abwehr gut, doch vor dem Tor des überragenden Kieler Keepers Niclas Landin brachten die Mannheimer Angreifer nichts mehr zustande.

Das 20:17 durch Groetzki in der 45. Minute war erst der zweite Löwen-Treffer nach der Pause, viel zu wenig, um den keinesfalls überragend aufspielenden Kielern Paroli zu bieten.

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"Wir brauchen mal ein Stürmerfoul, und dann ab in den Gegenstoß", sagte Schwalb in der Auszeit, doch es war zu spät für eine Wende.

Duvnjak und Kirkelökke beste Werfer

Bester Werfer der Kieler war Kroatiens Vize-Europameister Duvnjak mit sechs Treffern. Ebenfalls sechsmal traf Rückraumspieler Niclas Kirkelökke für die Rhein-Neckar Löwen.

 

   

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