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Bob Hanning spricht über den Restart der HBL
Bob Hanning spricht über den Restart der HBL © Imago
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Bob Hanning hält eine einwöchige Quarantäne für die Handball-Stars für ausreichend. Außerdem spricht er über den alternativ-losen Termin für den Restart der Liga.

Bob Hanning, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB), hat verkürzte Corona-Quarantänemaßnahmen angeregt.

"Wir waren in vielen Dingen sehr vorsichtig, was ja auch richtig war. Aber man muss auch in der Lage sein, dazuzulernen", sagte der 52-Jährige im Interview mit dem Münchner Merkur und der tz: "Und da denke ich, dass eine Woche (Quarantäne, Anm. d. Red.) völlig ausreichend wäre, um den Großteil auszuschließen."

Für Hanning, der auch als Geschäftsführer beim Bundesligisten Füchse Berlin tätig ist, gibt es keine Alternative zum anvisierten Start der neuen Saison ab Oktober: "Wir müssen spielen. Wir dürfen nicht länger von der Bildfläche verschwinden. Das ist eine Aufgabe, die wir lösen müssen." Die Saison 2019/20 war am 21. April coronabedingt abgebrochen worden, der THW Kiel wurde zum Meister ernannt. 

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Den deutschen Spitzensport abseits der Bundesliga sieht Hanning trotz des 200 Millionen Euro schweren Hilfspakets der Bundesregierung weiterhin gefährdet.

Dies sei zwar ein Ansatz, um diesen "am Leben zu erhalten", doch "alleine wird dieser Betrag natürlich nicht reichen".

Einen anteiligen Gehaltsverzicht, wie er in vielen Profisportligen diskutiert wird, hält Hanning dabei für "einen Teil der Lösung".

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