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Steffen Weinhold vom THW Kiel erlitt bei der Niederlage gegen den SC Magdeburg eine Platzwunde am Kopf
Steffen Weinhold vom THW Kiel erlitt bei der Niederlage gegen den SC Magdeburg eine Platzwunde am Kopf © Imago
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Magdeburg und Kiel - Der THW Kiel erlebt beim SC Magdeburg einen herben Rückschlag im Titelkampf. Auch eine Rote Karte für Pekeler sowie Verletzungen bei Weinhold und Ekberg schocken.

Könnten dieses Spiel und Ergebnis am Ende womöglich gar die Vorentscheidung im Meisterschaftskampf in der Handball-Bundesliga bedeuten? (NEWS: Alles zur Handball-Bundesliga)

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Im Fernduell mit der SG Flensburg-Handewitt hat der THW Kiel in der HBL einen herben Dämpfer erlitten. Im Topduell beim Tabellendritten SC Magdeburg kassierte der Titelverteidiger eine bittere 33:34 (16:17)-Pleite und liegt damit fünf Spieltage vor Saisonende mit 59:7 Punkten einen Zähler hinter Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt. (SERVICE: die Tabelle der HBL)

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Bei European-League-Sieger Magdeburg um den überragenden Torhüter Tobias Thulin lief der Rekordmeister von Coach Filip Jicha, dessen Team unlängst erst im Final Four überraschend am späteren DHB-Pokalsieger TBV Lemgo Lippe gescheitert war, von Beginn an einem Rückstand hinterher und verlor damit die Tabellenführung endgültig an Rivale Flensburg.  (das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Der Vizemeister von Trainer Maik Machulla hatte am Wochenende durch einen Sieg gegen die TSV Hannover-Burgdorf (28:24) die HBL-Spitze übernommen, Kiel konnte nach zuvor 13 Bundesliga-Siegen in Folge nun nicht kontern.

Hendrik Pekeler vom THW Kiel sah im Topduell beim SC Magdeburg die Rote Karte
Hendrik Pekeler vom THW Kiel sah im Topduell beim SC Magdeburg die Rote Karte © Imago

THW-Pleite! Pekeler sieht Rot - Weinhold mit Platzwunde

Besonders bitter dabei: Unmittelbar vor der Halbzeit verlor Hendrik Pekeler die Nerven. Am Boden liegend trat der deutsche Nationalspieler gegen Piotr Chrapkowski leicht nach und kassierte dafür die Rote Karte (30.). Vorausgegangen war eine Abwehraktion des Polen, der dabei auf Pekeler gestürzt war und ihn verletzt hatte.

Damit nicht genug Ungemach für die Kieler vor 1500 Zuschauern: Steffen Weinhold ging bei einem fulminanten Wurfversuch im zweiten Spielabschnitt heftig zu Boden, erlitt dabei eine heftig blutende Platzwunde. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan der HBL)

Bemerkenswert zudem: Domagoj Duvnjak agierte in der Schlussphase in einem Trikot von Pekeler, weil auch sein Jersey plus Hose blutverschmiert war.

Einen späten Verletzungsschock auf THW-Seite gab es auch noch durch Niclas Ekberg, der unter Tränen offenbar eine Verletzung am rechten Knie erlitt, nachdem ihm Harald Reinkind unglücklich auf das Bein gefallen war.

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Ekberg bester Kieler - und verletzt

Zuvor hatte Ekberg als bester Kieler Werfer wie Rune Dahmke acht Tore erzielt, die aber ebenso wenig für ein Happy End reichten wie eine gute Leistung von Keeper Dario Quenstedt. Bei den Magdeburgern, die Tabellenplatz drei festigten, überragten neben Thulin auch Zeljko Musa und Omar Ingi Magnusson mit jeweils acht Toren.

"Wir haben bis zum Schluss gekämpft, leider hat es nicht gereicht. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt", sagte Duvnjak nach Abpfiff bei Sky. Mit Blick auf die Meisterschaft ergänzte der Spielmacher: "Wir müssen noch fünf Spiele spielen und gewinnen. Es wird sehr schwer. Das tut weh."

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Das Spiel im Stenogramm:

SC Magdeburg - THW Kiel 34:33 (17:16)
Tore: Musa (8), Magnusson (8/2), Mertens (6), Hornke (4), Damgaard Nielsen (4), Bezjak (2), O'Sullivan (1), Gullerud (1) für Magdeburg - Dahmke (8), Ekberg (8/3), Sagosen (4/1), Duvnjak (3), Reinkind (3), Pekeler (2), Weinhold (2), Wiencek (2), Horak (1) für Kiel
Zuschauer: 1500

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