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Nationalspieler Jannik Kohlbacher ist an Corona infiziert
Jannik Kohlbacher ist mit dem Coronavirus infiziert © Imago
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Die Handball-Nationalmannschaft muss für 14 Tage in Quarantäne. Jannik Kohlbacher ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Die Coronapandemie hat nun auch den Deutschen Handball-Bund erreicht.

Nationalspieler Jannik Kohlbacher ist positiv auf COVID-19 getestet worden. Das teilte der Kreisspieler am Mittwoch über Instagram mit.

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"Wie bereits in den Medien zu sehen und zu lesen war, habe auch ich mich mit dem Coronavirus infiziert. Dies hat ein Nasen- und Rachenabstrich an der Klinik in Heidelberg ergeben", hieß es in dem Post.

Er sei top fit und fühle sich vollständig gesund, so der 24-Jährige weiter und schickte noch einen Appell an seine Fans: "Wichtig ist, dass wir alle nicht leichtfertig mit dem Coronavirus und den Folgen umgehen. Für die jüngere Generation mag es vielleicht harmlos sein, aber denkt bitte alle an Eure Mitmenschen der älteren Generation oder an diejenigen, die körperlich aufgrund eventueller Vorerkrankungen nicht so leicht damit umgehen können."

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DHB-Team soll in Quarantäne

Bereits der Klubkollege des 24-Jährigen, der dänische Weltmeister Mads Mensah, war am Montag als erster HBL-Spieler positiv auf COVID-19 getestet worden.

Das gesamte DHB-Team, das am Lehrgang vom 9. bis 13. März in Aschersleben teilgenommen hat, werde sich sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben, hieß es in einer Mitteilung des DHB. "Sämtliche Kontaktpersonen werden sich an die Empfehlungen des leitenden Mannschaftsarztes Prof. Dr. Kurt Steuer und insbesondere des Robert-Koch-Instituts halten", teilte der DHB mit, "jeder Teilnehmer des Lehrgangs ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und wird sich an die von den Behörden empfohlenen Maßnahmen halten."

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Das für den vergangenen Freitag in Magdeburg geplante Länderspiel gegen die Niederlande als Abschluss des Lehrgangs war kurzfristig abgesagt worden, weil das niederländische Ministerium für Gesundheit und Umwelt den gesamten Spielbetrieb und damit auch die Aktivitäten der Nationalmannschaft ausgesetzt hatte.

Wenig später verlegte der Handball-Weltverband IHF auch das wegweisende Olympia-Qualifikationsturnier des DHB-Teams in den Juni. Die deutschen Handballer hatten ursprünglich vom 17. bis zum 19. April in Berlin gegen Schweden, Slowenien und Algerien um zwei Startplätze bei den Olympischen Spielen (24. Juli bis 9. August in Tokio) spielen sollen.

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