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"Dürfen uns nicht den Spaß am Leben verderben lassen": DHB-Vize Bob Hanning ist erbost über die Kritik von SPD-Politiker Karl Lauterbach an der Handball-WM.

Der Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat mit kritischen Äußerungen über die Handball-WM in Ägypten den Ärger von DHB-Vizepräsident Bob Hanning auf sich gezogen.

Der 52-Jährige wirft dem SPD-Experten "Show-Aussagen" vor.

Hanning wirft Lauterbach "Populismus" vor

"Wenn ich 20 Mal was sage, liege ich auch einmal richtig", sagte Hanning der Bild: "Das ist der pure Populismus, diese Geilheit nach Talkshows. Das ist aber alles nicht zielführend. Wir dürfen uns von solchen Menschen in der Politik nicht den Spaß am Leben verderben lassen. Die WM ist hier Vorbild für viele Großveranstaltungen!"

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Lauterbach - promovierter Medizinier und Professor der Gesundheitsökonomie und Epidemiologie - hatte zuvor bei RTL eine andere Sicht geäußert: "Das Turnier, das die Handballspieler bestreiten müssen, macht mir wesentlich mehr Sorgen als die Geisterspiele in der Bundesliga. Wir haben sehr viele Covid-Patienten, es fallen Spiele aus. Insgesamt ist es das falsche Turnier zu dieser Zeit."

Rund um das Turnier in Ägypten hatte es trotz scharfer Hygiene-Vorkehrungen mehrere Corona-Ausbrüche gegeben, unter anderem bei deutschen Vorrundengegner Kap Verde. Mehrere deutsche Nationalspieler hatten wegen der Covid-Situation ihren Verzicht auf das Turnier erklärt.

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