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Indische Hockey-Olympiasieger versterben an Corona
Indische Hockey-Olympiasieger versterben an Corona © AFP/SID/LUKA GONZALES
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In Indien wütet seit einigen Wochen das Coronavirus. Zwei Hockey-Olympiasieger versterben innerhalb weniger Stunden im Krankenhaus.

Zwei Hockey-Olympiasieger aus Indien sind am Samstag an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Wie die Familien von Ravindra Pal Singh (60) und Maharaj Krishan Kaushik (66) mitteilten, verstarben die beiden Goldmedaillengewinner von Moskau 1980 nur wenige Stunden nacheinander. Beide lagen in Krankenhäusern an Beatmungsgeräten.

Kaushik hatte die indischen Hockey-Herren außerdem als Trainer zur Goldmedaille bei den Asian Games 1998 geführt. Singh, der wie Kaushik zum Team des bislang letzten indischen Olympiasieges im Hockey zählte, nahm zudem an den Sommerspielen 1984 in Los Angeles teil.  

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"Sein Beitrag zum indischen Sport wird immer in Erinnerung bleiben", sagte Sportminister Kiren Rijuju. Indien wird derzeit schwer von der Coronakrise getroffen, am Samstag stiegen die täglichen Todeszahlen erstmals über einen Wert von 4000 an. Es herrscht vor allem ein großer Mangel an Sauerstoff für die Beatmungsgeräte.

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