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Antonio Conte hat bei Chelsea noch einen Vertrag bis 2019
Antonio Conte hat bei Chelsea noch einen Vertrag bis 2019 © Getty Images
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Geht es nach dem italienischen Verband, steht der neue Nationaltrainer schon fest. Antonio Conte ist der Favorit. Doch dieser steht noch bei Chelsea unter Vertrag.

Antonio Conte soll zwei Jahre nach seinem Rücktritt als Trainer der italienischen Nationalmannschaft nach den Vorstellungen der kommissarischen Verbandsführung wieder die "Squadra Azzurra" übernehmen.

Der mit der Suche nach einem neuen Coach für den viermaligen Weltmeister beauftragte Ex-Nationalspieler Alessandro Costacurta erklärte den momentanen Teammanger des englischen Meisters FC Chelsea am Dienstag zum Wunschkandidaten für die dauerhafte Nachfolge des nach dem blamablen K.o. in der WM-Qualifikation entlassenen Gian Piero Ventura.

"Ich habe noch nicht gewählt, aber meiner Meinung nach könnte Conte es am besten", sagte Costacurta überraschend freimütig: "Ich werde auf jeden Fall in einigen Monaten mit ihm sprechen."

Conte war 2016 nach Italiens Viertelfinal-Aus bei der EM in Frankreich gegen Weltmeister Deutschland wie angekündigt nach zweijähriger Tätigkeit als Nationalcoach zu Chelsea gewechselt.

Ex-Nationalspieler Di Biagio als Interimstrainer

Unter Contes Nachfolger Ventura hatte Italien in der Ausscheidung für die bevorstehende WM-Endrunde in Russland (14. Juni bis 15. Juli) in den Play-offs gegen Schweden erstmals seit 60 Jahren die Teilnahme an einem WM-Turnier verpasst.

Interimsweise ist Ex-Nationalspieler Luigi Di Biagio bis zur Verpflichtung eines neuen Nationaltrainers für die Auswahl vom Apennin zuständig. Für den notwendigen Neuaufbau des Teams kommt der etatmäßige U21-Nationalcoach jedoch nicht infrage.

Costacurtas Interesse an Conte degradiert ohne Not alle anderen für den Posten in Betracht kommenden Coaches frühzeitig zu Kandidaten zweiter Klasse.

Auch Ancelotti Kandidat

Zum Kreis der möglichen Ventura-Nachfolger zählen neben Conte auch Bayern Münchens Ex-Trainer Carlo Ancelotti, Leicester Citys italienischer Ex-Meistermacher Claudio Ranieri (FC Nantes) und Roberto Mancini von RB Leipzigs Europa-League-Achtelfinalgegner Zenit St. Petersburg.

"Conte hat schon bewiesen, dass er auch als Nationaltrainer arbeiten kann, die anderen haben das noch nicht gemacht", begründete Costacurta seinen öffentlichen Vorstoß: "Das heißt aber nicht, dass ich mit Mancini oder Ancelotti nicht glücklich sein würde."

Eine klare Absage erteilte Costacurta allen Forderungen nach einer Verpflichtung von Gennaro Gattuso vom AC Mailand. "Er wird in einigen Jahren sicher Nationaltrainer, er bringt alles mit dafür, ihn aber jetzt schon zu berufen, wäre schlimm für ihn", sagte Costacurta über den Ex-Weltmeister.

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