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Paulo Dybala: Bruder kritisiert Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni, Stürmer Paulo Dybala kam für Argentinien erneut nicht zum Einsatz
Stürmer Paulo Dybala kam für Argentinien erneut nicht zum Einsatz © Getty Images
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Juventus-Star Paulo Dybala sitzt beim Länderspiel der Argentinier wieder nur auf der Bank. Seinem Bruder Gustavo platzt daraufhin der Kragen.

Paulo Dybala spielt in der argentinischen Nationalmannschaft weiter den Bankdrücker. Auch das zweite Spiel ohne den pausierenden Superstar Lionel Messi in East Rutherford/New Jersey gegen Kolumbien musste der Torjäger von Juventus Turin zuerst von der Bank aus verfolgen. 

Dabei war Dybala für die beiden Spiele gegen Guatemala (3:0) und Kolumbien mit großen Hoffnungen angereist. Es sollte sein Neuanfang werden. Doch wieder ließ Nationaltrainer Lionel Scaloni den Stürmer auf der Bank schmoren.

Dybalas Bruder attackiert Scaloni

Die erneute Nichtberücksichtigung war aber wohl zuviel für Dybalas Bruder Gustavo. Auf Twitter ließ er seinem Unmut freien Lauf. "Wenn sie kein Geld mit dir machen können, dann wirst du auch nicht spielen", ließ Gustavo kein gutes Haar an den Offiziellen der Albiceleste. 

Auch bei Juventus macht Dybala derzeit eine schwierige Phase durch. Hatte er in der Vorsaison noch nach Belieben getroffen, findet sich der Torjäger nach der Verpflichtung von Cristiano Ronaldo plötzlich auf der Bank wieder. Gegen Lazio Rom durfte Dybala gar nicht ran. Gegen Parma wechselte ihn Trainer Massimiliano Allegri lediglich zehn Minuten als Joker an.    

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Messi nimmt sich Auszeit

Offensivstar Messi nimmt sich wahrscheinlich bis Jahresende eine Auszeit von der Nationalmannschaft. Eine Rückkehr danach ist offen.

Auch auf Sergio Agüero (Manchester City), Angel Di Maria (Paris St. Germain) und Gonzalo Higuain (AC Mailand) verzichtet Interimscoach Lionel Scaloni zunächst beim Neuaufbau nach dem WM-Debakel. Dafür stand Santiago Ascacibar vom VfB Stuttgart gegen Kolumbien im Kader, zum Einsatz kam der Mittelfeldspieler aber nicht. Von Vorbehalten gegen Dybala wollte der Coach aber nichts wissen: "Paulo ist ein Phänomen. Es gibt kein Problem zwischen uns."

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