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Bernd Stange ist nicht mehr Nationaltrainer Syriens
Seit dem Januar 2018 war Bernd Stange für die syrische Nationalmannschaft verantwortlich © Getty Images
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Nach dem enttäuschenden Start in den Asien-Cup reagiert der syrische Fußballverband und entlässt Bernd Stange noch in der Gruppenphase.

Der frühere Bundesliga-Trainer Bernd Stange ist während der Gruppenphase des Asien-Cups als Nationaltrainer Syriens entlassen worden. Das gab der Verband wenige Stunden nach der 0:2 (0:2)-Niederlage gegen den Nachbarn Jordanien bekannt. Syrien war mit einem enttäuschenden 0:0 gegen Palästina in das Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet und hat nur noch geringe Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale.

"Der Syrische Verband hat entschieden, Trainer Bernd Stange zu entlassen", hieß es in einer kurzen Mitteilung. Der 70-Jährige hatte den Job im Februar 2018 angetreten, verbuchte in elf Spielen nur drei Siege. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Titelverteidiger Australien am Dienstag wird der ehemalige Nationaltrainer Fajr Ibrahim das Team betreuen.

Stange hatte die Niederlage gegen Jordanien auf seine Kappe genommen. "Trainer sind immer verantwortlich für die Leistung ihrer Mannschaft. Wir sind extrem enttäuscht, denn wir wollten das erste Mal in die nächste Runde. Ich werde niemals einen Spieler verantwortlich machen. Natürlich ist der Trainer verantwortlich", sagte Stange.

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Die Vereinigten Arabischen Emirate wurden in Abu Dhabi ihrer Favoritenrolle mit 2:0 (1:0) gegen Indien gerecht. In der Gruppe A führen die Gastgeber mit vier Zählern vor Indien (3), Thailand (3) und Bahrain (1).

Nach Trainerwechsel: Erster Sieg für Thailand

Für Thailands Nationalmannschaft hat sich der kurzfristige Trainerwechsel nach dem Fehlstart in den Asien-Cup in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgezahlt.

Beim Debüt des neuen Coaches Sirisak Yodyardthai siegten die "War Elephants" in ihrem zweiten Vorrundenspiel der Gruppe A gegen das weiterhin sieglose Bahrain 1:0 (0:0) und wahrten damit nach der 1:4-Auftaktniederlage gegen Indien ihre Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale.

Erst am vergangenen Montag hatte sich Thailands Verband einen Tag nach der Pleite gegen Indien von seinem serbischen Coach Milovan Rajevac getrennt. Der 65-Jährige, der Ghana bei der WM-Endrunde 2010 in Südafrika bis ins Viertelfinale geführt hatte, war seit 2017 für die Asiaten tätig gewesen.

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