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München - Iker Casillas schildert die schweren Folgen seines Herzinfarkts. Seine Karriere hat er offiziell noch nicht beendet, der Porto-Keeper ist aber skeptisch.

Ein knappes Jahr ist es inzwischen her, seit Torwart-Legende Iker Casillas am 1. Mai 2019 im Training des FC Porto einen Herzinfarkt erlitt.

Offiziell hat der spanische Welt- und Europameister seine Karriere noch nicht beendet, obwohl er unter anderem bereits im Februar verkündete, für das Präsidentenamt im spanischen Fußballverband zu kandidieren.

Ein Comeback als aktiver Fußballer scheint trotz seines noch bis Sommer 2021 laufenden Vertrages in Porto jedoch fraglich, wie Casillas nun selbst erklärte.

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Casillas: "Hatte Angst zu gehen und zu schlafen"

"Da muss man realistisch sein, das Wichtigste ist meine Gesundheit", betonte der 38-Jährige im vereinseigenen TV-Sender des FC Porto.

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Die ersten Wochen nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus seien eine große Herausforderung gewesen.

"Nach meiner Herzattacke war ich etwa einen Monat lang richtig niedergeschlagen. Ich hatte Angst zu laufen, zu schlafen oder mich irgendwie körperlich zu betätigen", erinnerte sich Casillas: "Inzwischen ist das anders, ich fühle mich gut."

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Allerdings nehme er weiterhin viele Medikamente, sodass in seinen Augen "letztlich nur die Ärzte sagen können, was ich tun oder nicht tun kann".

Der langjährige Torhüter von Real Madrid kann seiner Erkrankung jedoch auch Positives abgewinnen.

"Einige Dinge haben sich verändert, vor allem in meinem Kopf", sagte Casillas: "Ich habe begonnen, Momente mehr zu schätzen. Manchmal wissen wir als Spieler gar nicht zu würdigen, was wir haben."

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