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Clement Lenglet (r.) wechselte 2018 von Sevilla nach Barcelona
Clement Lenglet (r.) wechselte 2018 von Sevilla nach Barcelona © Getty Images
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CAS-Urteil nach Transferstreit: Der FC Sevilla muss einen Millionenbetrag an den französischen Zweitligisten AS Nancy-Lorraine zahlen

Der spanische Erstligist FC Sevilla muss dem französischen Zweitligisten AS Nancy-Lorraine nach einem jahrelangen Transferstreit 3,7 Millionen Euro zahlen.

Das Urteil fällte der Internationale Sportgerichtshof CAS am Mittwoch. In der Causa geht es um den Wechsel des französischen Nationalspielers Clement Lenglet im Jahr 2018 von Sevilla zum FC Barcelona.

Nach dem Transfer Lenglets von Sevilla zu den Katalanen für mehr als 35 Millionen Euro im Juli 2018 hatte sich Sevilla geweigert, Nancy-Lorraine den Betrag des ihm zustehenden Kapitalgewinns zu zahlen.

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"Mit der Begründung, dass der Spieler nicht transferiert, sondern durch den Mechanismus einer nach spanischem Recht in seinen Vertrag aufgenommenen Freigabeklausel freigestellt worden sei", schrieb Nancy-Lorraine in einer Stellungnahme auf seiner Homepage.

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Im Januar 2017 war Lenglet für fünf Millionen Euro von Nancy nach Sevilla gewechselt. In den Vertragsverhandlungen hatte Nancy ausgehandelt, bei einem möglichen Weiterverkauf zwölf Prozent des Gewinns von den Andalusiern zu erhalten.

Der CAS war, wie zuvor schon der Fußball-Weltverband FIFA, "der Ansicht, dass der FC Sevilla diese Freigabeklausel nicht als Vorwand nutzen kann, um sich seiner Zahlungsverpflichtung zu entziehen", erklärte Nancy-Lorraine und wies darauf hin, dass Sevilla nun 45 Tage Zeit habe, um dem fälligen Betrag zu zahlen.

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