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München - Sergino Dest spielt nun an der Seite von Lionel Messi beim FC Barcelona. Der Superstar war aber nicht der Grund, warum er sich gegen die Bayern entschieden hat.

Sergino Dest hatte in diesem Sommer die Qual der Wahl. 

Entweder FC Barcelona, oder FC Bayern - entweder mit Lionel Messi spielen, oder sein Glück beim aktuellen Champions-League-Sieger suchen.

Letztlich entschied sich der US-Amerikaner für die Katalanen, die rund 21 Millionen Euro an Ajax Amsterdam überwiesen. Messi soll aber tatsächlich nicht der Grund dafür sein, dass Dest bei Barca einen Fünfjahresvertrag unterschrieben hat. 

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Dest mit pragmatischen Gründen gegen Bayern

"Es ist toll mit dem besten Fußballer der Welt zu spielen. Ich habe ein paar Mal darüber fantasiert, wie es auf dem Platz wäre, aber das ist nicht der Grund, warum ich mich für den Wechsel entschieden habe", verriet Dest zu seinem Abschied aus Amsterdam im vereinseigenen AjaxTV.

"Ich habe einfach die Vor- und Nachteile von beiden Klubs abgewogen und ich dachte, dass ich bei Barcelona eine bessere Chance hätte als bei Bayern München."

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Seine Entscheidung fällte der 19 Jahre alte Rechtsverteidiger letztlich aus rein pragmatischen Gründen: "Dort ist ein niederländischer Trainer und ihr Rechtsverteidiger (Nélson Semedo d. Red.) ist gerade gegangen, darum dachte ich, dass ich dort mehr Einsatzzeiten bekomme."

Der neue Barca-Coach Ronald Koeman ist mit den Katalanen gut in die die neue Saison gestartet - in La Liga stehen bislang bei zwei Siegen 7:0 Tore zu Buche. Schon vor dem Wechsel tauschten sich die Niederländer ausgiebig aus. "Er hat gute Pläne mit mir. Er weiß, dass ich Rechtsverteidiger bin, aber auch links spielen kann. Ich glaube, das Wichtigste ist, dass wir uns vertrauen", verriet Dest.

Dest hat nie mit de Jong gesprochen

Dest ist in den Niederlanden geboren, spielt aber für die US-amerikanische Nationalmannschaft. Er besitzt beide Staatsbürgerschaften und durchlief seit dem er elf Jahre alt war alle Jugendabteilungen von Ajax. 

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In der Historie des Fußballs wechselten immer wieder Spieler aus Amsterdam nach Barcelona. So auch zuletzt Frenkie de Jong, der bei Ajax seinen Durchbruch geschafft hatte und im letzten Sommer nach Katalonien ging.

Mit seinem neuen Mitspieler hatte Dest allerdings - trotz der ähnlichen Biografie - kaum etwas zu tun: "Ich kenne ihn gar nicht so gut, habe nie mit ihm gesprochen, um ehrlich zu sein. Ich habe keinen Kontakt mit ihm und auch nicht seine Nummer. Aber ich denke, ich werde ihn dort sehen und wir werden sicher Freunde werden."

 

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